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Weniger Straftaten - aber wachsende Furcht davor

In Niedersachsen wächst die Angst vor Straftaten. Aber nicht alle Menschen verspüren sie gleichermaßen.

Von dpa

28.09.2026

Daniela Behrens (SPD), Innenministerin Niedersachsen, sitzt neben Thorsten Massinger, Präsident des Landeskriminalamtes Niedersachsen.Julian Stratenschulte/dpa

Daniela Behrens (SPD), Innenministerin Niedersachsen, sitzt neben Thorsten Massinger, Präsident des Landeskriminalamtes Niedersachsen.Julian Stratenschulte/dpa

© Julian Stratenschulte/dpa

Die Zahl der Straftaten in Niedersachsen sinkt - gleichzeitig wächst einer neuen Studie zufolge die Furcht davor, Opfer einer Straftat zu werden. Demnach schätzten 10,1 Prozent der Befragten im vergangenen Jahr das Risiko, Opfer einer Straftat zu werden, als „eher hoch“ oder „hoch“ ein - 2023 waren es 9,4 Prozent, wie die von Innenministerium und Landeskriminalamt vorgelegte neue Dunkelfeldstudie ergab. Zugleich gingen die meisten Befragten (rund 90 Prozent) von einem geringen Risiko aus, das Opfer einer Straftat zu werden.

Allerdings wächst die Sorge vor allem unter Frauen und jüngeren Menschen - und in den größeren Städten. „Die Unsicherheit und Kriminalitätsfurcht nehmen zu“, sagte die niedersächsische Innenministerin Daniela Behrens. Dabei sei die Sicherheitslage objektiv betrachtet „sehr gut“, betonte die SPD-Politikerin. Im vergangenen Jahr stellte die Polizei 506.634 Straftaten fest - ein Jahr zuvor waren es 529.264.

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