Weniger Habilitationen an Thüringer Hochschulen
An den Hochschulen im Freistaat haben weniger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler habilitiert als im Vorjahr. Eine Universität sticht mit den meisten Habilitationen hervor.
Die Zahl der Habilitationen im Freistaat ist zurückgegangen. (Symbolbild)Etienne Dötsch/dpa
© Etienne Dötsch/dpa
An Thüringer Hochschulen haben im vergangenen Jahr weniger Forschende eine Lehrbefähigung erworben. So gab es insgesamt 30 Habilitationen, wie das Statistische Landesamt in Erfurt mitteilte. Das sind rund ein Viertel weniger als 2024, als 41 Habilitationen abgeschlossen wurden.
Laut den Statistikern haben 10 Frauen und 20 Männer den Nachweis einer Lehrbefähigung in einem wissenschaftlichen Fachgebiet erworben. Im Durchschnitt waren sie 41,8 Jahre alt. Mit zwei Dritteln gab es die meisten Habilitationen an der Friedrich-Schiller-Universität Jena - hier schlossen 19 Forschende die höchstrangige Hochschulprüfung ab. Danach folgte die Universität Erfurt mit sechs Habilitationen.
Ihre Lehrbefähigung erwarben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in fünf Fächergruppen. Neun entstammten demnach den Geisteswissenschaften und jeweils acht aus dem Bereich der Humanmedizin und Gesundheitswissenschaften sowie Mathematik und Naturwissenschaften.