Wegner plädiert für ein Mahnmal am Tatort
Die Opfer sollen nicht vergessen werden: Berlins Regierender Bürgermeister bringt einen Gedenkort ins Gespräch - will das aber ausdrücklich nicht alleine entscheiden.
Berlins Regierender Bürgermeister plädiert für einen Gedenkort für die Opfer des Terroranschlags vom vergangenen Samstag. Sebastian Gollnow/dpa
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Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner hat sich nach dem islamistisch motivierten Terroranschlag in Berlin für ein Mahnmal für die Opfer ausgesprochen. „Wir sollten überlegen, ob wir am Tatort im Tiergarten einen Gedenkort für die Opfer des Anschlags auf den CSD schaffen“, sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur.
„Darüber möchte ich aber zunächst mit den Betroffenen und dem CSD-Verein sprechen. Denn über einen Gedenkort im Tiergarten und eine mögliche Gestaltung eines solchen Mahnmals müssen wir gemeinsam entscheiden“, sagte Wegner. „Und dafür sollten wir uns auch noch Zeit lassen. Im Vordergrund stehen jetzt die Ermittlungen und die Aufklärung der Tat, auch die Betreuung der Betroffenen.“
Der Attentäter Abdul B. war am Samstagabend mit einem Kleintransporter in eine Menschenmenge am Rande des Christopher Street Days in Berlin gefahren. Eine Frau starb, 31 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.