dpa

Was Rudi Völlers Teamchef-Debüt mit Barsinghausen zu tun hat

Rudi Völler verrät beim Neujahrsempfang des NFV, warum Barsinghausen für sein erstes Spiel als DFB-Teamchef so wichtig war – und wie Pep Guardiola ihn Jahre später darauf ansprach.

Von dpa

14.01.2026

Rudi Völler (r) hat eine besondere Beziehung zu Niedersachsen. Das freut Ralph-Uwe Schaffert (l), Präsident des Niedersächsischen Fußballverbandes.Shireen Broszies/dpa

Rudi Völler (r) hat eine besondere Beziehung zu Niedersachsen. Das freut Ralph-Uwe Schaffert (l), Präsident des Niedersächsischen Fußballverbandes.Shireen Broszies/dpa

© Shireen Broszies/dpa

Rudi Völler hat nach eigenen Angaben eine besondere Beziehung zu Niedersachsen und der Stadt Barsinghausen. Beim Neujahrsempfang des Niedersächsischen Fußballverbands (NFV) plauderte der Sportdirektor der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Barsinghausen (Region Hannover) aus dem Nähkästchen – und über seine Vergangenheit.

Vor Debüt als DFB-Teamchef in Barsinghausen vorbereitet 

Als Fußballer habe sich der heute 65-Jährige schon im Jahr 1994 kurz vor der Weltmeisterschaft in den USA ein paar Tage in der Stadt aufgehalten. Auch mit seinen Vereinen habe er oft die gute Infrastruktur für Profisportler genutzt.

Das „absolute Highlight“ sei jedoch erst im Jahr 2000 erfolgt, als Völler Teamchef der deutschen Nationalmannschaft wurde. Vor seinem ersten Länderspiel als Trainer der DFB-Elf habe er sein Team eine Woche lang in Barsinghausen auf das Spiel in Hannover vorbereitet.

Guardiola sprach Völler noch Jahre später auf das Spiel an

Völlers Debüt vor rund 35.000 Zuschauer glückte: Das Freundschaftsspiel gegen Spanien gewann sein Team 4:1. Auf der Seite Spaniens spielte damals Pep Guardiola, der heutige Trainer von Manchester City. Als späterer Chefcoach von Bayern München habe Guardiola Völler gelegentlich bei einem gemeinsamen Kaffee noch auf das Spiel angesprochen.

Völlers Ehe sei auch „an vielen Römerinnen“ gescheitert

Beim SV Werder Bremen und bei der AS Rom habe Völler seine besten Jahre verbracht – auch privat. Von seinen fünf Jahren bei Werder hat Völler nach eigenen Angaben drei Jahre lang in Niedersachsen gewohnt – und dort auch seine erste Frau geheiratet. Diese Ehe sei jedoch unter anderem „an vielen Römerinnen“ gescheitert.

Der Weltmeister von 1990 und langjährige Nationalspieler erzielte in 90 Spielen für die DFB-Elf 47 Tore. Er spielte unter anderem für Werder Bremen, die AS Rom und Olympique Marseille. Kürzlich erschien über ihn die Dokumentation „Rudi Völler - Es gibt nur einen“. Der Titel ist eine Anspielung auf den populären Fangesang „Es gibt nur einen Rudi Völler“.

Kroatische Handball-Nationalmannschaft derzeit in Barsinghausen

Barsinghausen ist der Sitz des NFV und verfügt über eine moderne Infrastruktur für Sport. Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland gastierte etwa die polnische Nationalmannschaft in einem Barsinghäuser Sporthotel. Seit einer Woche hält sich laut NFV-Präsident Ralph-Uwe Schaffert die kroatische Handball-Nationalmannschaft in Barsinghausen auf.

Karte