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Warnstreik von Beschäftigten aus dem öffentlichen Dienst

Am Donnerstag sollen die Tarifverhandlungen fortgesetzt werden. Verdi will vorab mit Warnstreiks in mehreren Städten Druck auf die Arbeitgeber aufbauen. Auch in Hamburg läuft eine Kundgebung.

Von dpa

14.01.2026

Teilnehmerinnen und Teilnehmer demonstrieren während des Warnstreiks auf dem Bahnhofsvorplatz in Bergedorf.Marcus Brandt/dpa

Teilnehmerinnen und Teilnehmer demonstrieren während des Warnstreiks auf dem Bahnhofsvorplatz in Bergedorf.Marcus Brandt/dpa

© Marcus Brandt/dpa

Ein Warnstreik von Beschäftigten aus dem öffentlichen Dienst der Länder hat am Morgen in Hamburg begonnen. Hintergrund sind die Tarifverhandlungen, die am Donnerstag und Freitag in Potsdam in einer zweiten Runde fortgesetzt werden sollen. 

Zu dem Warnstreik hatte die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) aufgerufen. Eine Verdi-Sprecherin sagte, sie rechne unter anderem damit, dass es Einschränkungen im Veterinär- und Einfuhramt im Hafen gebe. Auch die Servicestellen der Stadt - ehemals als Einwohnermeldeämter bekannt - seien betroffen. 

Gegen 11.00 Uhr hat in Hamburg-Bergedorf eine Kundgebung der Gewerkschaft begonnen. Eine Teilnehmerzahl konnte die Verdi-Sprecherin kurz nach Beginn der Kundgebung nicht mitteilen. 

Verdi verhandelt an Seite des Beamtenbunds DBB mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), dem Arbeitgeberverband der Länder. Die Gewerkschaften fordern sieben Prozent mehr Geld im Monat und mindestens 300 Euro mehr. Der TdL-Verhandlungsführer, Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel (SPD), nannte die Forderung „astronomisch“.

Die Verhandlungen hatten am 3. Dezember in Berlin begonnen. Verdi organisierte schon am 15. Dezember einen Warnstreik in Hamburg.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer demonstrieren während des Warnstreiks auf dem Bahnhofsvorplatz in Bergedorf. Marcus Brandt/dpa

Teilnehmerinnen und Teilnehmer demonstrieren während des Warnstreiks auf dem Bahnhofsvorplatz in Bergedorf. Marcus Brandt/dpa

© Marcus Brandt/dpa

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