Waldrodung für neues Red-Bull-Dosenwerk hat begonnen
Für ein neues Red-Bull-Dosenwerk südlich von Berlin muss Wald weichen. Die Maschinen für die Rodung sind im Einsatz - trotz Protests von Umweltschützern.
Ein Kiefernwald wird für den Ausbau der Getränkeproduktion von Rauch und Red Bull in Baruth/Mark gefällt. (Archivbild) Patrick Pleul/dpa
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Für den Bau eines neuen Dosenwerks für Red Bull hat in Baruth/Mark südlich von Berlin die Waldrodung begonnen. 17 Hektar Kiefernwald sollen weichen. Die Arbeiten haben laut einer Sprecherin am Montag begonnen. Das Gelände ist abgesperrt. Gegen das Projekt gibt es Protest von Umweltschützern - auch wegen des Wasserverbrauchs. Die Getränkehersteller Rauch und Red Bull wollen ihren Standort rund 50 Kilometer südlich von Berlin vergrößern.
„Der in Kraft getretene Bebauungsplan schafft Planungssicherheit für die Weiterentwicklung des Produktionscampus“, sagte Projektkoordinator Björn Hofbauer. Das Landesamt für Umwelt habe zudem die beantragte Zulassung vorbereiteter Maßnahmen erteilt, so dass mit der Rodung begonnen worden sei. „Die künftige Baufläche wird durch neue Wald- und Grünflächen in sechsfacher Größe ausgeglichen. 98 Prozent dieser Flächen liegen im direkten Umland von Baruth“, hieß es.
Über einen Eilantrag des Umweltverbandes Grüne Liga gegen den bereits beschlossenen Bebauungsplan der Stadt ist bislang vor Gericht noch nicht abschließend entschieden. Allerdings hatte das Oberverwaltungsgericht zuvor den Antrag auf eine Zwischenverfügung abgelehnt, mit der die Grüne Liga den Beginn der Waldrodung vorerst stoppen wollte.
Bei Tesla hatten Umweltaktivisten einen Wald monatelang besetzt, um gegen die Abholzung zu protestieren.
In Baruth-Mark soll ein neues Dosenwerk für Red Bull entstehen, doch es gibt es seit langem Streit und juristische Auseinandersetzungen. (Archivbild) Patrick Pleul/dpa
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