Waldbrand auf früherem Militärgelände bei Jüterbog
Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog in Brandenburg ist erneut ein Feuer ausgebrochen. Es ist nicht das erste Mal.
Auf einem früheren Militärgelände bei Jüterbog in Brandenburg ist erneut ein Brand ausgebrochen - in der Region brannte es im Mai bereits. (Archivbild)Manuel Genolet/dpa
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Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog in Brandenburg ist ein Feuer ausgebrochen. Es brenne auf einer Fläche von 2,4 Hektar, sagte ein Sprecher der Feuerwehrleitstelle in Brandenburg an der Havel. Das entspricht etwa einer Größe von mehr als drei Fußballfeldern. „Die Feuerwehr ist weiter im Einsatz“, sagte der Sprecher. Für Menschen bestehe keine Gefahr.
Der Brand breite sich nur mäßig aus, sagte der Leiter des Ordnungsamts von Jüterbog, Tino Gausche, der Deutschen Presse-Agentur. Der Feuerwehr spiele in die Hände, dass das Feuer innerhalb des Systems von Schutzstreifen und angelegter Wege ausgebrochen sei.
Warnung vor Rauchentwicklung
Die Feuerwehr war nach Angaben des Einsatzleiters mit 12 Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften vor Ort. Es werde vom Weg aus gelöscht, hieß es. Mit einer sogenannten Riegelstellung zogen die Feuerwehrleute eine Schutzlinie, um ein Übergreifen des Feuers zu noch unversehrten Bereichen zu verhindern. Neue Angaben zur Ausdehnung des Brandes lagen am Abend nicht vor.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe warnte die Menschen in der Region vor Rauchentwicklung durch den Waldbrand am ehemaligen Truppenübungsplatz Jüterbog West. „Schließen Sie Fenster und Türen und schalten Sie Lüftungen und Klimaanlagen ab“, hieß es in der Warnmeldung. „Ermöglichen Sie den Rettungskräften ungehinderten Zugang zum Einsatzgebiet!“ Wegen der Trockenheit galt fast in ganz Brandenburg die zweithöchste Gefahrenstufe für Waldbrände.
Das Gelände brannte bereits in diesem Jahr
Auf dem ehemaligen Truppenübungsgelände kommt es immer wieder zu Waldbränden: Im Jahr 2023 brannte es bei Jüterbog auf rund 700 Hektar. Die Stadt im Landkreis Teltow-Fläming liegt südlich von Berlin und unweit der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt.
Die Brandbekämpfung wird erschwert, weil das Gelände mit Munition belastet ist. Die Feuerwehr versuchte, mit sogenannten Waldbrandriegeln die Ausbreitung zu hemmen. Das sind zum Beispiel Streifen mit wenig Vegetation.
Auf dem Gelände bei Jüterbog gab es auch den ersten großen Waldbrand dieses Jahres. Mindestens 152 Hektar waren im Mai davon betroffen, das entspricht einer Größe von etwa 215 Fußballfeldern.