Feuerwehr stoppt Flammen – Bauern helfen mit Güllefässern
Ein weiterer Waldbrand in der Oberpfalz ist eingedämmt. Wie das Zusammenspiel von Bauern, Feuerwehr, Bergwacht, THW und anderen Helfern die Flammen schnell unter Kontrolle brachte.
Mit Güllefahrzeugen halfen Bauern beim Löschen. Daniel Karmann/dpa
© Daniel Karmann/dpa
Auch mit Unterstützung von Landwirten ist ein Waldbrand nordöstlich des Schnaittenbacher Ortsteils Holzhammer in der Oberpfalz gelöscht worden. Es hätten mehr als 1000 Quadratmeter Wald gebrannt, sagte Polizeisprecher Dominik Lehmeier. Nun gebe es noch Nachlöscharbeiten an der Brandstelle im Landkreis Amberg-Sulzbach
Bauern, Bergwacht, THW
Zwischenzeitlich habe es dramatisch ausgesehen, weil Wind das Feuer weiter anfachte und sich die Flammen weiter in Richtung der Ortschaft trieb. Die Feuerwehr habe sich zunächst auf diese Feuerfront konzentriert. Dann hätten Bauern die Löscharbeiten mit wassergefüllten Güllefässern unterstützt. So habe der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden können.
Landwirte halfen, den Brand schnell zu löschen- Daniel Karmann/dpa
© Daniel Karmann/dpa
Insgesamt seien rund 160 Kräfte im Einsatz gewesen, darunter rund 120 Feuerwehrleute. Ein Feuerwehrmann sei leicht verletzt worden, er sei im unwegsamen Gelände umgeknickt.
Großeinsatz im Wald: Wieder hat es in der Oberpfalz gebrannt. Daniel Karmann/dpa
© Daniel Karmann/dpa
Auch die Bergwacht und das THW waren unterwegs, um mit Quads die Lage auf unwegsamen Waldwegen zu erkunden und Einsatzkräfte mit Wasser und Essen zu versorgen.
Gerade erst war ein Waldbrand auf dem Johannisberg der Gemeinde Freudenberg im Landkreis Amberg-Sulzbach erfolgreich bekämpft worden. Hier brannten 6000 Quadratmeter, noch immer gebe es Nachlöscharbeiten. Es sei einer der größten Waldbrände Nordbayerns in diesem Jahr gewesen, hieß es.
Ein Großaufgebot der Feuerwehr war bei dem Waldbrand bei Holzhammer im Einsatz. Daniel Karmann/dpa
© Daniel Karmann/dpa
Mit Drohnen machten sich die Einsatzkräfte ein Bild von der Lage. Daniel Karmann/dpa
© Daniel Karmann/dpa