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Vorankommen kann schwierig werden – weiterer ÖPNV-Warnstreik

Noch ist keine Einigung in den Tarifverhandlungen, die in den Bundesländern mit den kommunalen Arbeitgeberverbänden geführt werden, in Sicht. Die Folge: ein weiterer Warnstreik in Rheinland-Pfalz.

Von dpa

27.02.2026

Schon vor wenigen Wochen bremste ein ÖPNV-Warnstreik viele Menschen in Rheinland-Pfalz aus, nun werden an gleich zwei Tagen viele ausgebremst. (Archivbild)Andreas Arnold/dpa

Schon vor wenigen Wochen bremste ein ÖPNV-Warnstreik viele Menschen in Rheinland-Pfalz aus, nun werden an gleich zwei Tagen viele ausgebremst. (Archivbild)Andreas Arnold/dpa

© Andreas Arnold/dpa

Ob der Weg zur Arbeit oder der zur Schule, beides dürfte am Freitag für viele in Rheinland-Pfalz deutlich beschwerlicher werden. Grund dafür ist ein Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr. Beginnen soll der nach Angaben der Gewerkschaft Verdi von 3.00 Uhr morgens an, geplant ist er bis zum Ende der letzten Schicht am Samstagabend. Ausnahme ist Kaiserslautern, wo der Ausstand wegen des Fußball-Zweitligaspiels des 1. FC Kaiserslautern bereits am frühen Samstagmorgen endet.

Betroffen sein sollen laut Verdi die KRN-Kommunalverkehr Rhein-Nahe, die Mainzer Verkehrsgesellschaft, die Stadtwerke Pirmasens, die Stadtwerke Trier und die Stadtwerke Kaiserslautern.

Laut dem Rhein-Nahe Nahverkehrsverbund fallen am Freitag alle Fahrten der KRN in den Landkreisen Bad Kreuznach und Mainz-Bingen aus, einschließlich aller Schulfahrten. Die Stadtwerke Trier erwarten erhebliche Einschränkungen im Busverkehr und die Mainzer Verkehrsgesellschaft versuchen wie schon bei vorangegangenen Warnstreiks, an beiden Tagen tagsüber einen Notbetrieb auf einzelnen Linien im 30-Minuten-Takt ohne feste Fahrtzeiten anzubieten.

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