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VfB-Boss Wehrle: Keine Eile im Poker um Undav

Stuttgarts Clubchef Alexander Wehrle spricht in einem Interview über die Vertragsverhandlungen mit Nationalstürmer Deniz Undav. Auch zur Zukunft von Trainer Sebastian Hoeneß äußert er sich.

Von dpa

19.04.2026

VfB-Boss Alexander Wehrle bleibt im Poker um Deniz Undav entspannt. (Archivbild)Christian Charisius/dpa

VfB-Boss Alexander Wehrle bleibt im Poker um Deniz Undav entspannt. (Archivbild)Christian Charisius/dpa

© Christian Charisius/dpa

Im Poker um eine mögliche Vertragsverlängerung von Fußball-Nationalstürmer Deniz Undav beim VfB Stuttgart ist wohl mit keiner allzu schnellen Entscheidung zu rechnen. „Wir sind mit Deniz und seinem Management im regelmäßigen Austausch. Aktuell fokussieren wir uns aber auf das Saisonfinale“, sagte Vorstandschef Alexander Wehrle im „Bild“-Interview. Man werde „die wertschätzenden Gespräche nach der Saison intensivieren“.

Undavs Vertrag beim VfB läuft noch bis Mitte 2027. Sowohl der Club als auch der Spieler würden die Zusammenarbeit gerne ausdehnen. Beim Gehalt müssten sich die Stuttgarter mehreren Medienberichten zufolge aber enorm strecken. 

„Deniz hat eine sehr gute Quote und ist ein entscheidender Faktor für uns“, lobte Wehrle den 29 Jahre alten Angreifer. „Er ist auf und neben dem Platz für uns ein ganz wichtiger Spieler.“ Undav hat in der aktuellen Saison bereits 23 Pflichtspieltore für den VfB erzielt und gehört zu den Publikumslieblingen.

Stuttgarts Toptorjäger in dieser Saison: Nationalstürmer Deniz Undav. (Archivbild)Harry Langer/dpa

Stuttgarts Toptorjäger in dieser Saison: Nationalstürmer Deniz Undav. (Archivbild)Harry Langer/dpa

© Harry Langer/dpa

VfB-Boss traut Hoeneß auch die Bayern zu

Auch die Arbeit von Coach Sebastian Hoeneß lobte Wehrle in den höchsten Tönen. „Sebastian ist ein großartiger Trainer“, sagte der 51-Jährige. Er traue Hoeneß zu, früher oder später mal den Posten beim FC Bayern München zu übernehmen. „Auch, dass er mit den Bayern irgendwann die Champions League gewinnen könnte“, erklärte der VfB-Boss. „Aber das ist Zukunftsmusik.“

Auf einen baldigen Abgang von Hoeneß, der seit gut drei Jahren auf der Stuttgarter Bank sitzt, stellt sich Wehrle nicht ein. „Auch er fühlt sich hier sehr wohl und weiß, was er am VfB hat. Wir haben gemeinsame Ziele, deswegen sprechen wir über die Zukunft des VfB, nicht über Abschiede.“ Hoeneß steht beim Champions-League-Anwärter noch bis Ende Juni 2028 unter Vertrag.

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