Verbraucherzentrale Thüringen warnt vor Beratungskürzungen
Beratung per Videochat und online gebuchte Termine: Solche Angebote gibt es bei der Verbraucherzentrale Thüringen. Nun drohen Einschnitte – welche Bereiche trifft es?
„Sollten die Kürzungen in dieser Form Realität werden, stehen drei Personalstellen zur Disposition“, sagt der Geschäftsführer der Verbraucherzentrale Thüringen, Ralph Walther. (Archivbild)Martin Schutt/dpa
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Die Verbraucherzentrale Thüringen hat vor einer Verringerung von Beratungsangeboten gewarnt. „Die Projekte im Bereich Lebensmittel und Ernährung, zu denen auch die Schul- und Seniorenverpflegung gehört, sind für 2027 von einer akuten, drastischen und gravierenden Kürzung bedroht. Gerade für die Zielgruppen Senioren, Kinder und Jugendliche wäre das fatal“, sagte Verbraucherzentrale-Vorstand Ralph Walther der „Thüringer Allgemeinen“.
Laut dem Bericht will das Wirtschaftsministerium im Doppelhaushalt verankerte Fördermittel deutlich reduzieren. „Sollten die Kürzungen in dieser Form Realität werden, stehen drei Personalstellen zur Disposition“, sagte Walther. Das Thüringer Wirtschaftsministerium verweist darauf, dass die Kürzungen aus übergeordneten Einsparvorgaben des Landes resultieren, denen durchweg alle Bereiche unterlägen.
Seit dem vergangenen Jahr können Menschen mit Beratungsbedarf Termine bei der Verbraucherzentrale online buchen und zur Vorbereitung vorab ihr Anliegen schildern. Möglich sind auch Videochats mit Beratern.