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ThSV Eisenach bricht nach der Pause ein

Die Eisenacher Bundesliga-Handballer dominieren die erste Halbzeit gegen die Füchse Berlin, können dieses Niveau aber nicht halten und finden keine Antwort gegen Welthandballer Gidsel.

Von dpa

01.11.2026

Stephan Seitz und die Bundesliga-Handballer des ThSV Eisenach mussten sich den Füchsen Berlin geschlagen geben. (Archivfoto)Jacob Schröter/dpa

Stephan Seitz und die Bundesliga-Handballer des ThSV Eisenach mussten sich den Füchsen Berlin geschlagen geben. (Archivfoto)Jacob Schröter/dpa

© Jacob Schröter/dpa

Die Handballer des ThSV Eisenach haben am elften Bundesliga-Spieltag eine Überraschung verpasst. Das Team von Trainer Sebastian Hinze unterlag am Sonntagnachmittag den Füchsen Berlin vor heimischer Kulisse trotz einer zwischenzeitlichen Sieben-Tore-Führung mit 29:32 (16:10). Vor 2.850 Zuschauern zeichnete sich Felix Aellen mit zehn Toren als bester Werfer der Eisenacher aus, die nun bei 6:16 Punkten stehen.

Die Eisenacher verteidigten von der ersten Minute an mit hoher Intensität. Sie unterbanden das Tempospiel des Favoriten und ließen auch im Positionsangriff dank ihrer aggressiven Abwehr kaum etwas zu. Bis Mitte der ersten Halbzeit fehlte den Eisenachern noch die Effizienz im Angriff, doch dann wandelten sie einen 6:7-Rückstand mit einem 10:2-Lauf in eine 16:9-Führung (29. Minute) um. Dabei profitierten sie auch vom immer stärker werdenden Torhüter Matija Spikic.

Bis zum 22:16 (41.) hatten die Gastgeber die Partie im Griff. Doch als die Berliner auf eine offensive Deckung umstellten, häuften sich bei Eisenach die Ballverluste. Mit einem 9:2-Lauf zum 25:24 (50.) eroberten die Gäste die Führung zurück. Eisenach hielt kämpferisch vehement dagegen, konnte die Partie aber nicht mehr drehen - auch, weil sich die Berliner in kritischen Phasen auf die individuelle Klasse von Welthandballer Mathias Gidsel verlassen konnten.

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