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Tablets für Siebtklässler trotz Verzögerung im Sommer

Digitale Endgeräte für Schulen: Niedersachsen will zum nächsten Schuljahr die ersten Tablets für Siebtklässler ausgeben. Dafür wurde das Vergabeverfahren angepasst.

Von dpa

17.02.2026

In Niedersachen sollen im nächsten Schuljahr die 7. Klassen digitale Endgeräte bekommen. (Symbolbild)Bernd Weißbrod/dpa

In Niedersachen sollen im nächsten Schuljahr die 7. Klassen digitale Endgeräte bekommen. (Symbolbild)Bernd Weißbrod/dpa

© Bernd Weißbrod/dpa

Trotz Verzögerungen im Vergabeverfahren sollen im nächsten Schuljahr in Niedersachsen die ersten siebten Klassen mit digitalen Endgeräten ausgestattet werden. Eine Nachjustierung der Vergabeverfahren war notwendig geworden, weil sich ein Bewerber beschwert hatte. 

Das Land hat die Ausschreibungsunterlagen nun präzisiert: So wurden unter anderem die vertraglichen Regelungen für den Fall von Lieferverzögerungen angepasst, wie das Kultusministerium mitteilte. Der Markt für IT-Hardware sei aktuell in besonderer Weise von schwankenden Verfügbarkeiten etwa von Speichern, teils steigenden Komponentenpreisen und unsicheren Lieferzeiten geprägt. 

Mit dem Kultushaushalt 2026 wurde das bislang größte Digitalisierungsprojekt des Landes gestartet. Im Schuljahr 2026/2027 sollen die ersten Schülerinnen und Schüler des siebten Jahrgangs sowie Lehrkräfte – und danach jährlich weiter aufsteigend – mit digitalen Endgeräten ausgestattet werden. Bis 2031 stellt Niedersachsen hierfür nach eigenen Angaben rund 800 Millionen Euro bereit. Die Beschaffung der Geräte erfolgt über ein zentrales Vergabeverfahren, das vom landeseigenen Dienstleister IT.Niedersachsen durchgeführt wird.

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