Stolze VSG nach Pokalfight: „Sind nicht totzukriegen“
Dreimal geführt, Matchball im Elfmeterschießen – und trotzdem raus: Mattuschka und seine VSG erleben einen Pokalabend voller Dramatik und Stolz.
Nach großem Kampf verloren: Torhüter Luis Zwick und die VSG Altglienicke. Soeren Stache/dpa
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Torsten Mattuschka erlebte beim Pokalfight seiner VSG Altglienicke gegen den großen Favoriten VfL Wolfsburg die ganze Bandbreite der Gefühle. Vom riesigen Jubel bei den drei Führungen, zum Ärger über die Ausgleichstreffer und der herben Enttäuschung nach dem verlorenen Elfmeterschießen.
„Wir waren dreimal vorn, hatten den Matchball im Elfmeterschießen, also vier große Chancen. Und bekommen es nicht zu Ende. Das tut echt weh. Die Jungs tun mir unfassbar leid. Weil die etwas richtig Cooles hingebastelt haben, was so nicht erwartbar war“, sagte der sportliche Leiter des Regionalligisten nach der Partie zu „Bild“.
Der Viertligist war nah dran an der Sensation. Soeren Stache/dpa
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Während des Spiels war der TV-Experte von Sky verkabelt. „Komm‘, zu Ende bringen, Männer, belohnen“, feuerte er die Spieler vor den Strafstößen an. Doch am Ende entkamen die Wölfe in der ersten Pokalrunde im Elfmeterschießen gerade noch mit einem 6:5.
„Sind von der Mentalität her nicht totzukriegen“
Trotzdem überwog der Stolz bei Mattuschka: „Ich möchte auch keinen sehen, der heute irgendwie mit einem gesenkten Kopf nach Hause geht“, sagte der 45-Jährige „Bild“. „Ich weiß, dass es schwer ist, weil man jetzt als Verlierer Leere verspürt. Trotzdem muss man das große Ganze sehen und da haben wir uns sensationell präsentiert.“
Twardzik lobte die Mentalität seines Teams.Soeren Stache/dpa
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Dem schloss sich auch Trainer Dan Twardzik an: „Wir sind von der Mentalität her nicht totzukriegen. Man muss immer mit uns rechnen bis zur letzten Minute und das ist etwas, was wir auf jeden Fall für die nächsten Wochen und unsere Aufgaben, unsere Ziele mitnehmen müssen.“ In der Regionalliga Nordost ist der ambitionierte Club noch ungeschlagen. Am Freitag empfängt Altglienicke die BSG Chemie Leipzig.