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Stiftung stellt Lösung für Schloss Meseberg in Aussicht

Nach rund 20 Jahren zieht sich die Bundesregierung von dem Barockschloss Meseberg in Brandenburg als Gästehaus zurück. Was ist mit der weiteren Nutzung?

Von dpa

30.07.2026

Die Messerschmitt-Stiftung sucht nach einer Nachfolgelösung, weil die Bundesregierung den Vertrag über das Gästehaus auslaufen lässt. (Archivbild)Jens Kalaene/dpa

Die Messerschmitt-Stiftung sucht nach einer Nachfolgelösung, weil die Bundesregierung den Vertrag über das Gästehaus auslaufen lässt. (Archivbild)Jens Kalaene/dpa

© Jens Kalaene/dpa

Die Messerschmitt-Stiftung ist zuversichtlich, dass das Schloss Meseberg nach dem Ende als Gästehaus der Bundesregierung einen neuen Nutzer bekommen wird. „Wir sind knapp davor, eine Lösung zu haben“, sagte der Vorstandsvorsitzende Hans Heinrich von Srbik der Deutschen Presse-Agentur. Details nannte er zunächst nicht.

Die Stiftung ist Eigentümerin des Barockschlosses in Brandenburg. Die Bundesregierung hatte im Februar angekündigt, den Vertrag über das Gästehaus ab Februar 2027 unter anderem aus Kostengründen auslaufen zu lassen. „Wir waren überrascht, dass die Bundesregierung das beenden möchte, denn die Vorgängerregierung hat noch eine zehnjährige Verlängerung in Aussicht gestellt“, sagte der Vorstandsvorsitzende.

Der Ort Meseberg in Brandenburg steht nach seiner Ansicht zu dem Bauwerk: „Die Meseberger Bevölkerung liebt ihr Schloss und schätzt die Stiftung, das ist nicht selbstverständlich in den neuen Bundesländern.“ Die Stiftung aus München hatte das Gebäude im Jahr 1995 erworben, saniert und zum Symbolpreis von einem Euro an die Bundesregierung vermietet.

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