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A14-Nordverlängerung wächst wieder ein Stück

6,8 Kilometer neue A14: Jetzt rollen Autos bis Stendal-Süd. Altmark und Prignitz sind damit besser erreichbar – gleichzeitig wird in Brandenburg ein neuer Abschnitt begonnen.

Von dpa

29.06.2026

Sie schneiden das Band durch, der Verkehr kann rollen.Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Sie schneiden das Band durch, der Verkehr kann rollen.Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

© Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Die A14-Nordverlängerung wächst Stück für Stück. Das Ziel ist eine durchgängige Autobahnverbindung von Magdeburg durch die Altmark und Prignitz bis zur Ostsee – schon jetzt können Autofahrer einen fertiggestellten 6,8 Kilometer langen Abschnitt von Lüderitz bis Stendal-Süd nutzen.

Der neue Streckenteil ist nun offiziell freigegeben, weiter nördlich wurde der Baubeginn für die A14 zwischen Wittenberge und Karstädt gefeiert. Zudem gab es an der Landesgrenze von Sachsen-Anhalt zu Brandenburg den symbolischen Spatenstich für den Neubau der Elbebrücke in Wittenberge. 

„Pünktlich vor Beginn der Sommerferien in Sachsen-Anhalt stehen den Verkehrsteilnehmern mit der heutigen Verkehrsfreigabe der A14 insgesamt 36 durchgängige Autobahnkilometer zwischen Wolmirstedt und Stendal-Süd zur Verfügung“, sagte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU). Für die letzten 18 Kilometer des Neubaus der A14 in Brandenburg heiße es dagegen: „Endlich Baustelle!“. Rund 316 Millionen Euro würden für den Abschnitt zwischen Wittenberge und Karstädt investiert. 

„Die Freigabe des neuen Abschnitts ist ein wichtiger Schritt für die Altmark“, sagt Ministerpräsident Sven Schulze (CDU, mittig im Bild).Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

„Die Freigabe des neuen Abschnitts ist ein wichtiger Schritt für die Altmark“, sagt Ministerpräsident Sven Schulze (CDU, mittig im Bild).Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

© Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Altmark und Prignitz werden besser erreichbar

Am Abschnitt bei Stendal war seit September 2021 gebaut worden. Die Freigabe war ursprünglich schon für Ende 2025 geplant, wurde aus bautechnischen Gründen aber verschoben. Eine Parkplatz- und WC-Anlage wird voraussichtlich erst Ende des Jahres fertig, wie es hieß.

Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) betonte, die Altmark sei nun spürbar besser erreichbar, was den Menschen und der Wirtschaft zugutekomme. „Mit der Anbindung an das überregionale Verkehrsnetz machen wir darüber hinaus Sachsen-Anhalt als Standort für Wohnen und Arbeit insgesamt noch attraktiver.“ Brandenburgs Minister für Infrastruktur und Landesplanung, Robert Crumbach, erkärte: „Die A14 ist für die Prignitz und den ganzen Nordwesten Brandenburgs eine verkehrliche Lebensader.“

Elbebrücke für rund 120 Millionen Euro

Die Brücke über die Elbe, die nun gebaut wird, entsteht im Zuge der Bundesstraße 189 zwischen Geestgottberg im Landkreis Stendal und Wittenberge im Landkreis Prignitz. Sie werde sich harmonisch in die Landschaft einfügen, versprechen die beteiligten Ministerien. Künftig solle es „ein Ensemble mit der westlich direkt benachbarten Brücke der Autobahn A 14 bilden“.

Die Bauarbeiten für die neue Elbebrücke starten. Hier sind Bundesverkehrsminister Schnieder dabei, Landesministerin Lydia Hüskens (FDP) und Landesminister Robert Crombach (SPD). Fabian Sommer/dpa

Die Bauarbeiten für die neue Elbebrücke starten. Hier sind Bundesverkehrsminister Schnieder dabei, Landesministerin Lydia Hüskens (FDP) und Landesminister Robert Crombach (SPD). Fabian Sommer/dpa

© Fabian Sommer/dpa

Rund 120 Millionen Euro stellt der Bund laut dem brandenburgischen Verkehrsministerium für das Projekt bereit. Demnach soll die Brücke auf einer Länge von 1.109 Metern das Elbtal überspannen. Die Breite zwischen den Geländern beträgt 13,80 Meter, auf der östlichen Seite des Bauwerks wird ein Geh- und Radweg mit einer Breite von drei Metern angelegt. In drei Jahren soll die Brücke für den Verkehr freigegeben werden.

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) war auf den Baustellen dabei. Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) war auf den Baustellen dabei. Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

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