Spitzenforschung für Landwirtschaft mit Millionen gefördert
Die Gewächshäuser sind in die Jahre gekommen. Das Leibniz-Institut in Gatersleben erhält nun eine Finanzspritze für neue Anlagen. Dort wird erforscht, wie Pflanzen auf Hitze und Trockenheit reagieren.
Welche Pflanzen kommen gut mit dem Klimawandel zurecht? (Symbolbild) Matthias Bein/dpa
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Welche Nutzpflanzen kommen mit Hitze, Trockenheit und anderen Wetterextremen zurecht? Damit die Landwirtschaft künftig gute Erträge und Qualitäten erreicht, forscht das Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung in Gatersleben. Für einen Ersatzneubau des Gewächshauskomplexes Genetik sowie die Erneuerung der Kälte- und Medienversorgung des IPK fließen nun 22,5 Millionen Euro, wie das Wissenschaftsministerium in Magdeburg mitteilte.
Pflanzen sollen dort gezielt unterschiedlichen Umweltbedingungen ausgesetzt werden, um ihre Reaktionen zu untersuchen. Die Fördermittel stammen aus der sogenannten Schnellbauinitiative von Bund und Ländern, einer Vereinbarung zur Modernisierung und Sanierung der baulich-technischen Infrastruktur von Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen.
„Das Leibniz-Institut verfügt mit seiner Genbank und seiner international herausragenden Expertise über beste Voraussetzungen, um einen wichtigen Beitrag für eine klimaresilientere Landwirtschaft zu leisten“, so Wissenschaftsminister Armin Willingmann (SPD).