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„Sehr glücklicher“ Zoma schießt Nürnberg zum Sieg beim KSC

Der 1. FC Nürnberg feiert beim Karlsruher SC den fünften Sieg im sechsten Saisonspiel. Und wer macht den Unterschied? Ein angehender italienischer Nationalspieler.

Von dpa

19.09.2026

Hoch die Hände, Wochenende: Nürnbergs Mohamed Ali Zoma traf auch an diesem wieder.Uli Deck/dpa

Hoch die Hände, Wochenende: Nürnbergs Mohamed Ali Zoma traf auch an diesem wieder.Uli Deck/dpa

© Uli Deck/dpa

Die Fußball-Profis des 1. FC Nürnberg um Matchwinner Mohamed Ali Zoma fielen sich nach dem erlösenden Schlusspfiff jubelnd in die Arme. Auch Miroslav Klose feierte nach dem 1:0 (1:0) beim Karlsruher SC am Spielfeldrand. Nach dem fünften Sieg im sechsten Spiel geht der „Club“ auf einem Aufstiegsplatz in die lange Länderspielpause. „Das ist fantastisch zu sehen“, bilanzierte ein „sehr zufriedener“ Klose bei Sky.  

Das Tor des Tages erzielte Toptorjäger Mohamed Ali Zoma in der 30. Minute vor 31.067 Zuschauern im sonnigen Wildpark. Es war sein sechstes Saisontor - und das am Tag nach seiner ersten Nominierung für Italiens Nationalmannschaft. 

„Ich bin sehr glücklich“, sprudelte es aus dem 22 Jahre alten Turbostürmer heraus. Er meinte damit den Sieg, sein sechstes Saisontor und natürlich den Anruf von Italiens Nationaltrainer Roberto Mancini. Die Nürnberger haben nun 16 von möglichen 18 Punkten gesammelt. „Wir sind einfach gut drauf“, sagte Zoma.

Für die Klose-Elf begann die Partie allerdings mit einem Schreck, als Torwart Jan Reichert die Annahme nach einem Rückpass misslang. Der Ball kullerte an den Außenpfosten. Danach dominierten die Franken, die mit derselben Startelf begannen wie beim 2:1 gegen Hannover 96, fast nach Belieben. Nur die ganz großen Torchancen fehlten gegen tief stehende Badener. Die Statistik nach 45 Minuten beeindruckte trotzdem: 72 Prozent Ballbesitz, 406:110 gespielte Pässe.

Zoma trifft nach toller Kombination

Großes Zweitliga-Kino war die hochverdiente Führung, als sich die Nürnberger flink durchs Zentrum kombinierten. Am Ende bediente Mittelfeldlenker Javier Fernandez den heranbrausenden Zoma, der ganz abgeklärt vollendete. 

Nach der Pause war harte Arbeit angesagt für die Nürnberger, hier mit Javier Fernandez. Uli Deck/dpa

Nach der Pause war harte Arbeit angesagt für die Nürnberger, hier mit Javier Fernandez. Uli Deck/dpa

© Uli Deck/dpa

Nach der Pause passierte auf beiden Seiten offensiv wenig, abgesehen von einem wegen Abseits aberkannten Tor von Karlsruhes Rafael Pinto Pedrosa. Selbst in der Schlussphase konnte die Mannschaft von KSC-Trainer Maximilian Senft selten Druck aufs Nürnberger Tor erzeugen.

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