Schwerin nimmt drei Punkte aus Wiesbaden mit
Im Fernduell gegen Suhl und Dresden um den zweiten Tabellenplatz darf sich der SSC keinen Ausrutscher erlauben. Zwar gewinnt der Favorit die Partie beim VCW, gibt aber auch einen Satz ab.
Trainer Felix Koslowski vom SSC Palmberg Schwerin.Jens Büttner/dpa
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Schwerins Volleyballerinnen haben ihre Pflichtaufgabe beim Tabellensiebten VC Wiesbaden im Kampf um eine gute Ausgangsposition für die Playoffs mit einem 3:1 (27:25, 25:19, 22:25, 25:13)-Sieg gelöst. Allerdings hatte der Meister phasenweise Mühe, wahrte mit dem Erfolg aber die Chance, vom zweiten Rang aus ins Viertelfinale zu starten. Allerdings trifft die Mannschaft von Cheftrainer Felix Koslowski zum Abschluss auf den bereits als Hauptrunden-Sieger feststehenden Allianz MTV Stuttgart und ist bei einer Niederlage womöglich auf Schützenhilfe angewiesen.
Wie schon beim 3:0 gegen Suhl machte es der SSC anfangs wieder spannend. Nachdem Wiesbaden bereits mit 22:18 und 23:20 führte, entschieden die Mecklenburgerinnen den Durchgang mit ihrem dritten Satzball doch noch für sich.
Starker zweiter und vierter Satz des SSC
Im zweiten Abschnitt gab der SSC seinerseits eine zwischenzeitliche 14:10-Führung aus der Hand. Nach der 0:4-Serie zum Ausgleich aber fingen sich die Gäste und verbuchten den zweiten Satz dank eines starken Aufschlages und guter Block- und Abwehrarbeit klar für sich.
Wiesbaden kämpfte sich anschließend jedoch zurück in die Partie. Der VC erwies sich in der Schlussphase des dritten Satzes als das effektivere Team und erwischte auch den besseren Start in den vierten Durchgang. Doch nach dem 6:4 für den Gastgeber drehte Schwerin auf und machte mit dem zweiten von zwölf Matchbällen alles klar.