Schott-Chef geht - Nachfolger kommt von Autozulieferer
Manager Torsten Derr verlässt das Mainzer Unternehmen aus persönlichen und familiären Gründen schon nach recht kurzer Zeit wieder. Wie es nun an der Spitze weitergeht.
Torsten Derr verlässt Schott nach 22 Monaten wieder. -/Schott AG/dpa
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Nach nicht einmal zwei Jahren hört der Vorstandsvorsitzende des Spezialglasherstellers Schott, Torsten Derr, auf. Der 56-Jährige scheide zum 31. Oktober aus dem Vorstand aus, teilte das Unternehmen in Mainz mit. Die Entscheidung sei einvernehmlich aus persönlichen und familiären Gründen erfolgt. Derr war Anfang 2025 zu Schott gekommen, davor war er auf der anderen Rhein-Seite in Wiesbaden Chef von SGL Carbon gewesen.
Stefan Brandl ist das neue Gesicht an der Spitze des Spezialglasherstellers Schott. -/Schott AG/dpa
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Nachfolger Derrs wird zum 1. November Stefan Brandl. Der 58-Jährige steht seit 2021 an der Spitze des Autozulieferers Dräxlmaier und sitzt im Aufsichtsrat von Schott. Mit der Berufung Brandls verbinde Schott Unternehmenskenntnis mit Erfahrung in der Führung international tätiger Unternehmen, teilte das Unternehmen weiter mit.
Schott beschäftigt rund 17.400 Menschen in mehr als 30 Ländern. Die Palette der Produkte reicht von Gläsern für Haushaltsgeräte, etwa Kochfelder, bis hin zu speziellem Glas für Datenbrillen oder Produkten für die Halbleiterindustrie.
Schott mit seinem Hauptsitz in Mainz bekommt einen neuen Chef. (Archivfoto)Hannes Albert/dpa
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