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Rohrbruch in Spandau: Einsatz nach rund 21 Stunden beendet

1.200 Anwohner ohne Strom und Wasser, ein unbewohnbares Haus: Der Rohrbruch in Siemensstadt forderte einen Großeinsatz der Feuerwehr und zog sich über viele Stunden.

Von dpa

30.09.2026

Die Leitung konnte laut Feuerwehr erst nach Stunden geschlossen werden.Sven Kaeuler/dpa

Die Leitung konnte laut Feuerwehr erst nach Stunden geschlossen werden.Sven Kaeuler/dpa

© Sven Kaeuler/dpa

Unterspülte Straßen, vollgelaufene Keller, ein geräumtes Wohnhaus: Der Einsatz wegen einer gebrochenen Wasserleitung in Berlin-Siemensstadt ist nach 21 Stunden beendet worden. 142 Kräfte der Feuerwehr waren im Einsatz, um unter anderem Keller leer zu pumpen und eine Gasleitung zu schließen. Um 22.53 Uhr am Dienstagabend war die Einsatzstelle unter Kontrolle und wurde an die Wasserbetriebe übergeben, teilte die Feuerwehr mit.

In der Nacht zuvor waren am Wernerwerkdamm über mehrere Stunden mehr als eine Million Liter Wasser ausgelaufen. Dies betraf laut Feuerwehr ein Industriegebäude und 14 Keller, wo das Wasser teilweise bis zur Kellerdecke gestanden habe. Prüfstatiker und das zuständige Bauamt prüften die Sicherheit der betroffenen Gebäude, wie es hieß. Demnach kamen sie zu dem Ergebnis, dass diese nicht einsturzgefährdet seien. 

Strom und Wasser teilweise unterbrochen - ein Wohnhaus geräumt

Ein fünfstöckiges Wohnhaus im Hefnersteig sei für unbewohnbar erklärt und daraufhin geräumt worden. Diejenigen, die nicht bei Freunden oder Verwandten bleiben konnten, wurden vom Bezirksamt in einem nahegelegenen Hotel untergebracht, wie die Feuerwehr mitteilte. Die weiteren Bewohner konnten in ihren Häusern bleiben.

Aufgrund der Lage sei in mehreren Straßenzügen zwischenzeitlich der Strom und die Wasserversorgung unterbrochen worden. 1.200 Anwohner waren nach Feuerwehrangaben davon betroffen.

Gasversorger musste Zugang zur Leitung graben

Da ein Tor einer Werkszufahrt unterspült wurde und drohte abzusacken, musste eine Gasleitung unter dem Tor abgequetscht werden. Dies dauerte der Feuerwehr zufolge lange, weil der Gasversorger einen Zugang zu Leitung graben musste. Wegen der Gefahr, das Gas austreten könnte, sei ein Sperrkreis errichtetet worden, der am späten Abend wieder aufgehoben wurde.

Das ausgelaufene Wasser unterspülte Straßen und Gehwege.Sven Kaeuler/dpa

Das ausgelaufene Wasser unterspülte Straßen und Gehwege.Sven Kaeuler/dpa

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