Salzwedeler Baumkuchen als Gastgeschenk des Bundeskanzlers
Mehr als 200 Jahre Tradition, Schicht für Schicht über offenem Feuer gebacken: Ein Salzwedeler Baumkuchen reiste mit dem Bundeskanzler nach Japan. Dort hat er eine besondere Bedeutung.
Der Baumkuchen wird immer noch traditionell von Hand über offenem Feuer auf einer Walze gebacken. (Archivbild) Simon Kremer/dpa
© Simon Kremer/dpa
Ein Baumkuchen aus der Altmark war das Gastgeschenk von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bei seinem Besuch in Japan. Es sei ein Präsent für die japanische Ministerpräsidentin Sanae Takaichi im Auftrag des Auswärtigen Amtes gewesen, teilte das Unternehmen Königlicher Salzwedeler Baumkuchen mit. Beim gemeinsamen Abendessen am Mittwoch sei der Baumkuchen von Merz angeschnitten worden.
バウムクーヘンの年輪は、日本で長寿と育まれる幸福の象徴とされています。高市首相との夕食会で、メルツ首相はザクセン=アンハルト州のバウムクーヘンを切り分けました。🇩🇪の伝統的な職人技が生み出した逸品です。年を重ねるごとに「育っていく」日独の友好関係に、この上なくふさわしいお菓子です。 pic.twitter.com/9DPk7syIH8
— ドイツ大使館🇩🇪 (@GermanyinJapan) October 29, 2026
Salzwedeler Baumkuchen aus der Altmark hat eine mehr als 200-jährige Tradition. Der Teig wird auf einer Buchenholzwalze über offenem Feuer gebacken, die einzelnen Schichten werden dabei immer wieder von Hand übergossen. Die Deutsche Botschaft in Tokio sprach auf „X“ von einem „Meisterwerk traditioneller deutscher Handwerkskunst“. Die Jahresringe des Baumschokokuchens gelten in Japan demnach als Symbol für Langlebigkeit und das wachsende Glück.