Sachsens Hochschulen: Mehr als 500 Patente in vier Jahren
Sachsens Hochschulen sind Innovationstreiber auch für die Wirtschaft, meint der Wissenschaftsminister. Eine Hochschule sticht dabei besonders heraus.
Sachsens Hochschulen sind in den vergangenen vier Jahren für mehr als 500 Patentanmeldungen verantwortlich gewesen, teilt das Sächsische Wissenschaftsministerium mit. (Symbolbild)Jan Woitas/dpa
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Sachsens staatliche Hochschulen sind in den vergangenen vier Jahren für insgesamt 555 Patentanmeldungen verantwortlich gewesen. Den größten Anteil daran hatte die Technische Universität Dresden mit mehr als 300 Patentanmeldungen, teilte das Sächsische Wissenschaftsministerium mit. 107 Patentanmeldungen gingen in diesem Zeitraum auf die TU Bergakademie Freiberg zurück, weitere 55 auf die TU Chemnitz und 39 auf die Uni Leipzig.
Die Zahl der Patentanmeldungen gelte als wichtiger Indikator für den Transfer von Forschungsergebnissen in die Wirtschaft, so das Ministerium weiter. Das Patentmanagement sei Teil der sächsischen Hochschulinnovationsstrategie, um die „Transferstrukturen sächsischer Hochschulen“ zu stärken, so Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (CDU). Patente erhöhten zudem die Attraktivität von Start-ups für Risikokapitalgeber.
Nach Angaben des Bundesfinanzministeriums (BMF) melden ostdeutsche Hochschulen (ohne Berlin) gemessen an der Bevölkerungszahl 78 Prozent mehr Patente an als westdeutsche. Das geht aus dem Monatsbericht des BMF für den vergangenen Dezember hervor. Demnach werden im Osten Deutschlands 8,4 Patente pro eine Million Einwohner an den Hochschulen eingereicht. Die TU Dresden hat zudem im Jahr 2023 mehr Patente als jede andere deutsche Hochschule angemeldet, teilte das Deutsche Patent- und Markenamt in München mit.
Mit mehr als 300 Patenten in vier Jahren ist die Technische Universität Dresden sächsischer Spitzenreiter bei den Patentanmeldungen. (Symbolbild)Robert Michael/dpa
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