Rund 200 Menschen bei Iran-Kundgebung in Erfurt
Der Iran ist in den vergangenen Tagen von schweren Unruhen erschüttert worden. Es soll Tausende Tote geben. In Thüringen gehen nun ebenfalls Menschen auf die Straße.
Rund 200 Menschen zeigten in Erfurt Solidarität mit den Protesten im Iran. David Hutzler/dpa
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Angesichts der Lage im Iran sind Hunderte Menschen zu einer Kundgebung auf dem Erfurter Anger zusammengekommen. Die Polizei sprach am Abend von rund 200 Teilnehmern. Sie skandierten laute Parolen und hielten Schilder in die Höhe, auf denen unter anderem stand: „We are Iran, not Islamic Republic“ („Wir sind der Iran, nicht die Islamische Republik“).
Auch das Bild von Reza Pahlavi war oft zu sehen. Er ist der Sohn des ehemaligen Schahs, also des 1979 gestürzten Monarchen des Landes. Pahlavi gilt innerhalb der Protestbewegung als Hoffnungsträger für einen Umbruch.
Im Iran hatte es an den vergangenen Tagen heftige Proteste gegeben, die das Ende der Islamischen Republik fordern. Menschenrechtler berichteten von mindestens 2.500 Toten.
Das Bild von Schah-Sohn Reza Pahlavi war oft zu sehen. David Hutzler/dpa
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Viele Demonstranten hielten Schilder in die Höhe. David Hutzler/dpa
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