dpa

„Rückschlag für die Wissenschaft“

Die Helmholtz-Gemeinschaft analysiert den Brand in der Darmstädter Forschungseinrichtung. Die Folgen seien groß.

Von dpa

06.02.2026

Das Feuer brach gegen 6.20 Uhr aus.Peter Knapp/dpa

Das Feuer brach gegen 6.20 Uhr aus.Peter Knapp/dpa

© Peter Knapp/dpa

Das Großfeuer im Darmstädter Forschungszentrum für Schwerionenforschung wirft das internationale Milliardenprojekt weit zurück: Der Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, Martin Keller, sprach von einem „Rückschlag für die Helmholtz-Gemeinschaft, den Forschungsstandort Deutschland und nicht zuletzt für die internationale Wissenschaftscommunity“. Unter dem Dach der Helmholtz-Gemeinschaft arbeiten 18 Forschungszentren. 

Keller bedankte sich bei den Einsatzkräften, die Schlimmeres verhindert haben. Die Meldeketten und der Krisenstab hätten effizient funktioniert. Vom Brand sei das Gebäude des Linearbeschleunigers UNILAC stark betroffen. „Aufgrund des Vorfalls ist ein Experimentierbetrieb der Beschleunigeranlage derzeit nicht möglich.“ 

Die Baustelle für das künftige internationale Beschleunigerzentrum FAIR sei von dem Feuer nicht betroffen. „Unser Ziel muss nun sein, Verzögerungen der Inbetriebnahme von FAIR so gering wie möglich zu halten“, sagte Keller. Nun beginne die Analyse, um die Auswirkungen des Brandes zu bewerten.

Die genaue Schadenshöhe ist noch unklar.Boris Roessler/dpa

Die genaue Schadenshöhe ist noch unklar.Boris Roessler/dpa

© Boris Roessler/dpa

Feuerwehren aus der ganzen Region waren im Einsatz.Boris Roessler/dpa-POOL/dpa

Feuerwehren aus der ganzen Region waren im Einsatz.Boris Roessler/dpa-POOL/dpa

© Boris Roessler/dpa-POOL/dpa

Betroffen ist ein internationales Forschungsprojekt.Arne Dedert/dpa

Betroffen ist ein internationales Forschungsprojekt.Arne Dedert/dpa

© Arne Dedert/dpa

Die Rauchsäule war weithin sichbar. Peter Knapp/dpa

Die Rauchsäule war weithin sichbar. Peter Knapp/dpa

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Rund 160 Kräfte waren im Einsatz.Boris Roessler/dpa

Rund 160 Kräfte waren im Einsatz.Boris Roessler/dpa

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