Rhein: „Hessen ist das amerikanischste Bundesland“
Bei einem Empfang in Washington hebt Ministerpräsident Boris Rhein die enge Freundschaft zwischen Hessen und den USA hervor. Was verbindet das Bundesland besonders mit den Vereinigten Staaten?
Regierungschef Boris Rhein (CDU) erinnerte daran, dass seit 50 Jahren eine Partnerschaft zwischen Hessen und dem US-Bundesstaat Wisconsin besteht. (Archivbild)Arne Dedert/dpa
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Bei einem großen Empfang in der deutschen Botschaft in Washington hat Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) die transatlantische Partnerschaft bekräftigt. „Hessen und die Vereinigten Staaten verbindet mehr als Diplomatie. Uns verbindet eine lange und enge Freundschaft“, sagte er laut einer Mitteilung der Staatskanzlei. Viele Amerikanerinnen und Amerikaner hätten in Hessen eine Heimat gefunden und bereicherten das Land.
„Hessen ist das amerikanischste Bundesland“, erklärte Rhein, der noch bis Samstag auf einer Delegationsreise in den Vereinigten Staaten unterwegs ist. Der Ministerpräsident erinnerte daran, dass die Gründung Hessens auf einen Befehl der amerikanischen Besatzungsmacht zurückging. In Frankfurt befindet sich das größte US-Generalkonsulat der Welt, in Wiesbaden das Hauptquartier der US Army für Europa und Afrika. Seit 50 Jahren verbindet Hessen zudem eine Partnerschaft mit dem US-Bundesstaat Wisconsin.
Zu dem gemeinsamen Empfang von Hessen und der Deutschen Botschaft zum Tag der Deutschen Einheit waren 2.700 Gäste geladen. Unter dem Titel „Hessen – Gateway to Europe“ präsentierten hessische Unternehmen und Institutionen ihre Arbeit - darunter die Flughafenbetreiberin Fraport, der Rüstungskonzern Rheinmetall und die Messe Frankfurt. Zum Auftritt gehörten laut Staatskanzlei unter anderem auch Weine der hessischen Staatsweingüter Kloster Eberbach, der Brauerei Glaabsbräu sowie der Apfelweinmacher „Bembel With Care“.