Raubmord in Friedenau – Polizei sucht weiter nach Täter
Mehr als 100 Hinweise, aber noch kein Durchbruch. Auch zwei Jahre nach dem gewaltvollen Tod eines 62-Jährigen geben die Ermittler nicht auf.
Nach Mord an dem Sozialpädagogen wird weiter nach dem Täter gesucht. (Symbolbild) Jens Kalaene/dpa
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Mehr als zwei Jahre nach der Ermordung eines 62-Jährigen in der Nähe des S-Bahnhofs Friedenau ist der Täter noch nicht gefasst. Den Ermittlern liegen nach Angaben der Staatsanwaltschaft mehr als 100 Hinweise zu dem Fall vor, denen nachgegangen werde. Eine heiße Spur war demnach nicht dabei. „Da die Ermittlungen noch andauern, können darüber hinaus zu deren Schutz derzeit keine weiteren Angaben gemacht werden“, erklärte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft auf Anfrage.
Das Opfer war am Morgen des 16. Januar 2024 im Kreuzungsbereich Menzelstraße/Rembrandtstraße im Bezirk Tempelhof-Schöneberg niedergeschlagen worden. Der Sozialpädagoge kam mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus, starb dort aber trotz Notoperation.
Für Hinweise, die zum Täter führen, hatte die Staatsanwaltschaft im April 2024 eine Belohnung von 5000 Euro ausgelobt. Die Ermittler gehen von einem Raubmord aus.