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Polnischer Historiker erhält Eike-von-Repgow-Preis

Der Eike-von-Repgow-Preis 2026 geht an den polnischen Historiker Maciej Mikula. Seine Forschung verbindet Magdeburg mit Osteuropa.

Von dpa

27.10.2026

In der Johanniskirche fand die Verleihung des Eike-von-Repgow-Preises statt. (Archivbild)Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

In der Johanniskirche fand die Verleihung des Eike-von-Repgow-Preises statt. (Archivbild)Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

© Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

Der polnische Historiker Maciej Mikula hat für seine Leistungen auf dem Gebiet der osteuropäischen Rechtsgeschichte den Eike-von-Repgow-Preis 2026 erhalten. Oberbürgermeisterin Simone Borris und der Rektor der Otto-von-Guericke-Universität, Jens Strackeljan, verliehen ihm die Auszeichnung in der Johanniskirche, wie die Landeshauptstadt mitteilte. Der Preis ist mit 2500 Euro dotiert und wird seit 1998 im Zweijahresrhythmus verliehen. 

Mikula sei ein ausgesprochener Kenner des Magdeburger Rechts und seiner internationalen Relevanz, sagte Borris. Der Rechtshistoriker genießt den Angaben nach ein großes internationales Renommee. Er forscht an der Krakauer Jagiellonen-Universität zu den mittelalterlichen Quellen des Magdeburger Rechts und dessen jahrhundertelangem Einfluss auf das östliche Europa.

Der Namensgeber der Auszeichnung, Eike von Repgow (um 1180 bis 1233), war ein Rechtsgelehrter, der auf dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt wirkte. Er verfasste das einflussreichste mittelalterliche deutschsprachige Rechtsbuch, den „Sachsenspiegel“.