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Obduktion: Vierjährige starb an Hundebissverletzungen

Die Obduktion bestätigt: Das vierjährige Mädchen starb an den Folgen schwerer Bissverletzungen. Was die Ermittler nun zu den Umständen des Angriffs sagen.

Von dpa

27.07.2026

Die Obduktion bestätigt: Die vierjährige Tochter der Familie starb an den Folgen der schweren Bissverletzungen durch den Hund. (Archivbild) Heiko Rebsch/dpa

Die Obduktion bestätigt: Die vierjährige Tochter der Familie starb an den Folgen der schweren Bissverletzungen durch den Hund. (Archivbild) Heiko Rebsch/dpa

© Heiko Rebsch/dpa

Nach dem tödlichen Angriff eines Familienhundes auf ein vierjähriges Mädchen in Sachsen-Anhalt hat die Obduktion die Todesursache bestätigt. Das Kind sei an den schweren Bissverletzungen gestorben, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei mit. Andere medizinische oder sonstige Ursachen für den Tod hätten die Rechtsmediziner nicht festgestellt.

Die Vierjährige war Anfang Juli im Ortsteil Drosa der Gemeinde Osternienburger Land (Landkreis Anhalt-Bitterfeld) in einer Wohnung vom Hund der Familie angegriffen worden. Nach bisherigen Ermittlungen spielte das Mädchen mit dem Tier. Demnach versuchten mehrere anwesende Personen Hund und Kind voneinander zu trennen. Ein Notarzt konnte wenig später nur noch den Tod der Vierjährigen feststellen.

Hund bleibt zunächst im Tierheim

Bei dem Hund handelt es sich nach Angaben der Ermittler augenscheinlich um einen American Staffordshire Terrier. Das Tier wurde nach dem Vorfall mit Unterstützung eines Tierarztes in ein Tierheim gebracht. Über seinen weiteren Verbleib entscheiden die zuständigen Behörden.

Die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung richten sich weiterhin gegen die 32 Jahre alte Mutter des Kindes und einen 30-jährigen Bekannten. Nach Angaben von Staatsanwaltschaft und Polizei wird insbesondere geprüft, welche Umstände zu dem Angriff geführt haben. Die Ermittlungen dauern an.

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