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Neuer Vorstoß zur Verbindung Helgolands mit Düne

Hohe Sanierungskosten und fehlender Wohnraum: Warum Helgolands Bürgermeister eine Verbindung zur Düne als Lösung sieht und wie viel das Vorhaben kosten könnte.

Von dpa

31.03.2026

Helgolands Bürgermeister setzt sich für eine Landverbindung zwischen Felseninsel und Düne ein. (Archivbild) Stefan Rampfel/dpa

Helgolands Bürgermeister setzt sich für eine Landverbindung zwischen Felseninsel und Düne ein. (Archivbild) Stefan Rampfel/dpa

© Stefan Rampfel/dpa

Auf der Nordseeinsel Helgoland hat eine neue Diskussion über eine Landverbindung zwischen Hauptinsel und Düne begonnen. Angestoßen wurde sie von Bürgermeister Thorsten Pollmann (parteilos) über einen Bericht im „Hamburger Abendblatt“. 2011 hatte sich eine Mehrheit der Inselbewohner in einer Abstimmung gegen solche Pläne ausgesprochen.

Pollmann begründete seinen Vorstoß mit hohen Sanierungskosten für die in die Jahre gekommene Infrastruktur Helgolands und die fehlenden Entwicklungsmöglichkeiten.

Neues Land zwischen Insel und Düne würde unter anderem den Bau von dringend benötigten Wohnungen und Hotels ermöglichen. Die Gemeinde mit mehr als 1.300 Einwohnern bekäme die Möglichkeit zu wachsen, sagte Pollmann der Nachrichtenagentur dpa.

Er schätzt den Investitionsbedarf alleine zur Instandsetzung der Inselhäfen und Küstenschutzanlagen auf rund 500 Millionen Euro. Ein Teil davon, etwa für den Dünenhafen, könnte mit einer Landverbindung entfallen. Die Baukosten für die Aufspülung sollen durch den Verkauf der neuen Grundstücke gedeckt werden.

Bürgermeister Pollmann hält eine Landverbindung zwischen der Helgoländer Hauptinsel und der Düne für gut und hat eine neue Diskussion zu dem Thema angestoßen. (Archivbild)Marcus Brandt/dpa

Bürgermeister Pollmann hält eine Landverbindung zwischen der Helgoländer Hauptinsel und der Düne für gut und hat eine neue Diskussion zu dem Thema angestoßen. (Archivbild)Marcus Brandt/dpa

© Marcus Brandt/dpa

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