Neue Tiere und Becken: Berliner Aquarium fertig saniert
Zum 113. Geburtstag hat das Aquarium Berlin seinen Umbau beendet. Besucher können nun spielerisch lernen, wie sich die Haut von Haien anfühlt. Und es gibt neue Tierarten - darunter äußerst giftige.
Eine Besucherin fotografiert einen Hai am Tag der Wiedereröffnung des Aquariums Berlin. Michael Brandt/dpa
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Nach drei Jahren Umbauzeit hat das Aquarium in Berlin wieder vollständig geöffnet. „Ein Highlight ist der neue Tierbestand“, sagte Kurator Markus Klamt bei der Wiedereröffnung des denkmalgeschützten Gebäudes in Berlin-Mitte unweit des Zoos.
Dazu gehöre unter anderem der Inlandstaipan. „Wenn man nach Laborwerten geht, ist es die giftigste Schlange der Welt“, sagte der Zoologe. „Wir brauchen Tierarten, bei denen die Leute etwas sehen, über die sie etwas lernen und mit deren Nachzucht wir noch etwas für die Arterhaltung tun können“, so Klamt. Deswegen habe er auch die bedrohte Burma-Sternschildkröte in den Bestand des Aquariums aufgenommen. Die Tiere kämen aus anderen Zoos und Aquarien oder seien dort gezüchtet worden.
Burma-Sternschildkröten gehören zu den neuen Tieren im Bestand des Aquariums Berlin. Michael Brandt/dpa
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Zahlreiche Aquarien und Terrarien wurden nach Angaben des Aquariums neu eingerichtet. Auch ein großes Rundbecken mit mehr als 110.000 Litern Wasser und tonnenschweren 14 Zentimeter dicken Acrylglasscheiben sei saniert worden. Der Umbau hat drei Jahre gedauert. Währenddessen waren einzelne Bereiche für Besucherinnen und Besucher zeitweise geschlossen. Den Angaben zufolge hat die Sanierung etwa 10,3 Millionen Euro gekostet - den Großteil konnte der Zoo Berlin demnach aus eigenen Mitteln finanzieren.
Nachbildungen von Eiern und Fischhaut zum Anfassen
An interaktiven Medientischen können Besucher Nachbildungen von großen Reptilieneiern oder von der Haut von Haien anfassen. Die Nachbildungen seien von den Mitarbeitern, die wüssten, wie sich echte Haihaut anfühlt, mehrmals getestet worden, sagte Kurator Klamt.
Interaktive Medientische gehören zu den neuen Teilen der Ausstellung. Michael Brandt/dpa
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Animationsfilme befassen sich unter anderem mit der Ressource Wasser und Mikroplastik in Meeren. Auf Touchbildschirmen lässt sich per Wischfunktion spielerisch erlernen, ob ein angezeigtes Tier ein Insekt oder eine Spinne ist.
Der Inlandstaipan, eine der giftigsten Schlangen weltweit, gehört zu den neuen Tierarten im Bestand des Aquariums Berlin. Michael Brandt/dpa
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Am Morgen stehen Menschen vor der Wiedereröffnung des Aquariums Berlin davor Schlange.Michael Brandt/dpa
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