Neue Kampagne zeigt Gesichter gelungener Integration
Thüringen stellt vom 1. Juni an „Integrationsbotschafter“ vor. Sie sollen zeigen, wie Integration gelingen kann - und über ihre Geschichten und Erfahrungen berichten.
Thüringen startet eine Kampagne zu „Integrationsbotschaftern“. (Archivbild)Martin Schutt/dpa
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Thüringen will mit einer landesweiten Kampagne Beispiele für gelungene Integration sichtbar machen. Vom 1. Juni an berichten „Integrationsbotschafter“ über ihre persönlichen Geschichten, teilte das Thüringer Migrationsministerium mit. Die Kampagne soll den Angaben zufolge in den nächsten Monaten verschiedene Persönlichkeiten und Projekte in Thüringen vorstellen – von der Arbeitswelt über das Ehrenamt bis hin zur Bildung. Die Porträts werden unter anderem über soziale Medien und die Website des Ministeriums veröffentlicht.
Erster Integrationsbotschafter vorgestellt
Zum Auftakt der Serie gehe es um „Sport als Motor der Integration“. Dafür präsentiert sich Yurii Zemkov als erster Integrationsbotschafter. 2022 floh er vor dem Krieg aus der Ukraine nach Thüringen. Heute arbeitet er laut Ministerium als Kursleiter und Rettungsschwimmer bei den Erfurter Bädern und leiste dort einen täglichen Beitrag für die Sicherheit und das Gemeinschaftsleben in der Region, hieß es.
Ministerin würdigt Engagement
„Yuriis Weg zeigt eindrucksvoll, dass Integration keine Einbahnstraße ist. Sie lebt vom Machen und vom gegenseitigen Geben und Nehmen“, betonte Ministerin Beate Meißner (CDU). Ein Motor für solche Erfolgsgeschichten sei der organisierte Sport. Dafür fördere der Freistaat etwa das Programm „Integration durch Sport“ jährlich mit mehr als 300.000 Euro.