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Nahverkehr-Warnstreik auch am Samstag

Pendler in Frankfurt, Wiesbaden und Kassel sind weiter von Warnstreiks betroffen. Wie Verdi die Arbeitsbedingungen im Nahverkehr verbessern will.

Von dpa

27.02.2026

In vielen hessischen Städten steht am Freitag und Samstag der öffentliche Nahverkehr still. (Symbolbild)Stefan Puchner/dpa

In vielen hessischen Städten steht am Freitag und Samstag der öffentliche Nahverkehr still. (Symbolbild)Stefan Puchner/dpa

© Stefan Puchner/dpa

Der Warnstreik bei Bussen und Bahnen geht weiter. Wie bereits für Freitag ruft die Gewerkschaft Verdi für diesen Samstag die Beschäftigten in mehreren hessischen Städten auf, ihre Arbeit im Tarifkonflikt der kommunalen Verkehrsbetriebe niederzulegen. Aufgerufen wurden laut Verdi Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Frankfurt, Wiesbaden, Gießen, Marburg und Kassel.

Die Verkehrsbetriebe in Frankfurt, Wiesbaden und Kassel rechnen auch am Samstag mit erheblichen Einschränkungen und bitten Fahrgäste, sich online über Alternativen zu informieren.

Bereits am Freitag hatte der Warnstreik in mehreren Städten Hessens für Stillstand bei Bussen und Bahnen gesorgt. Pendler und Fahrgäste bekamen den Warnstreik wie schon bei vorangegangenen Gelegenheiten in unterschiedlichem Ausmaß zu spüren. 

Auswirkungen unterschiedlich stark

Neben Frankfurt war Kassel stark von den Einschränkungen betroffen. In Wiesbaden gab es Ausfälle auf den meisten Buslinien. Kaum oder keine Auswirkungen sollte der Aufruf dagegen in Gießen, Marburg und Offenbach haben. Grund sind unterschiedlicher Tarifverträge, wegen derer viele Beschäftigte nicht in den Warnstreikaufruf einbezogen sind.

Bei den Tarifverhandlungen, die in allen 16 Bundesländern größtenteils mit den kommunalen Arbeitgeberverbänden geführt werden, fordert Verdi insbesondere deutlich bessere Arbeitsbedingungen – etwa durch kürzere Wochenarbeitszeit und Schichtzeiten, längere Ruhezeiten sowie höhere Zuschläge für Arbeit in der Nacht und am Wochenende. In Hessen ist der nächste Verhandlungstermin am 16. März geplant.

Der Hauptsitz der ESWE in Wiesbaden wird bestreiktAndreas Arnold/dpa

Der Hauptsitz der ESWE in Wiesbaden wird bestreiktAndreas Arnold/dpa

© Andreas Arnold/dpa

In vielen Städten Hessens wird der ÖPNV bestreikt.Andreas Arnold/dpa

In vielen Städten Hessens wird der ÖPNV bestreikt.Andreas Arnold/dpa

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