Nach Trainer-Sperre: Elversberg legt erneut Einspruch ein
Darf Coach Vincent Wagner beim großen Spiel des Aufsteigers SV Elversberg gegen die Bayern doch an der Seitenlinie stehen? Der Verein versucht, die Sperre noch abzuwenden.
Droht das Duell mit den Bayern zu verpassen: Trainer Vincent Wagner von der SV Elversberg.David Inderlied/dpa
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Fußball-Bundesligist SV Elversberg hat erneut Einspruch gegen die Sperre von Trainer Vincent Wagner eingelegt. Der Coach droht das Duell des Aufsteigers mit dem deutschen Rekordmeister FC Bayern München am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) zu verpassen - zumindest an der Seitenlinie.
Wagner hatte beim 4:3-Erfolg bei Borussia Mönchengladbach am vergangenen Wochenende die Gelb-Rote Karte gesehen. Nach einer Einwurf-Fehlentscheidung, die Schiedsrichter Martin Petersen später eingeräumt hatte, hatte der 40-Jährige das Spielfeld betreten und dafür Gelb gesehen. In der Halbzeitpause habe er dann erneut die Nähe zum Unparteiischen gesucht und dafür die zweite Gelbe Karte gesehen.
„Habe wirklich nichts gemacht“
Wagner hatte darauf mit Unverständnis reagiert. „Ich habe wirklich nichts gemacht. Gemeckert habe ich nicht. Das möchte ich mal festhalten. Ich bin auch nicht gerannt, habe auch nicht gewunken“, sagte er nach dem Verweis auf die Tribüne.
Bayern-Coach Vincent Kompany äußerte sich angesichts der drohenden Sperre mitfühlend. „Ich habe das Champions-League-Halbfinale auch nicht coachen dürfen und das macht keinen Spaß“, sagte der Belgier. „In den großen Spielen will man als Trainer dabei sein.“
Der Einspruch gegen Wagners automatische Sperre war vom DFB-Sportgericht wegen fehlender „Anhaltspunkte für einen offensichtlichen Irrtum des Schiedsrichters“ verworfen worden. Durch den erneuten Einspruch, der binnen 24 Stunden möglich war, kommt es nun am Freitag zu einer mündlichen Verhandlung.
Sah Rot im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach: SVE-Coach Vincent Wagner.David Inderlied/dpa
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