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Nach Sandbank-Malheur: Frachtschiff wagt zweiten Versuch

Ein Frachtschiff mit Mercedes-Sprintern an Bord sollte zu Wochenbeginn von Düsseldorf nach Rotterdam fahren. Das ging schief, auf einer Sandbank war Endstation. Bald steht der zweite Versuch an.

Von dpa

02.10.2026

Das mit Transportern beladene Frachtschiff auf der Sandbank am Montag - einen Tag später kam es frei und ein Teil der Transporter wurde entladen.Christoph Reichwein/dpa

Das mit Transportern beladene Frachtschiff auf der Sandbank am Montag - einen Tag später kam es frei und ein Teil der Transporter wurde entladen.Christoph Reichwein/dpa

© Christoph Reichwein/dpa

Nach einer mehrtägigen Verzögerung steht bei dem Frachtschiff, das mit Mercedes-Sprintern beladen ist und im Düsseldorfer Hafen zwischenzeitlich auf einer Sandbank festsaß, die Abfahrt bevor. Nach einem etwas gestiegenen Pegelstand bereite man sich darauf vor, am Samstagmorgen in den Rhein zu fahren, sagte ein Sprecher des zuständigen Logistikunternehmens Mosolf der dpa in Düsseldorf. Man beobachte genau die Entwicklung des Pegelstandes. „Wir wollen auf Nummer sicher gehen, damit es dieses Mal auch wirklich klappt.“ 

Das 135 Meter lange Schiff, das mit Sprinter-Transportern aus dem Düsseldorfer Mercedes-Werk beladen ist, war am Montag auf eine kleine Sandbank an einem Hafenbecken aufgefahren und erst einen Tag später freigekommen. Danach wurde ein Teil der Sprinter abgeladen, um das Gewicht und somit den Tiefgang im Wasser zu reduzieren. Danach wartete die Crew auf die Erlaubnis zur Ausfahrt, über den Rhein soll es bis nach Rotterdam gehen. 

Wegen der Trockenheit ist im Rhein derzeit ungewöhnlich wenig Wasser. Zuletzt ist der Pegelstand auf niedrigem Niveau etwas gestiegen. Lag der Pegelstand am Montag in Düsseldorf noch bei minus neun Zentimetern, so lag er am Freitagmorgen bei minus ein Zentimeter. Mit einer deutlichen Entspannung in den kommenden Tagen ist allerdings nicht zu rechnen: Nach Regen am Donnerstag prognostizieren die Meteorologen trockene Tage.

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