Max Verstappen siegt im Mercedes auf dem Nürburgring
Keine Pause für Max Verstappen: In der Formel 1 wird zwar nicht gefahren, dafür ist der Ex-Weltmeister in Deutschland unterwegs. Warum es nicht der letzte Einsatz auf dem Nürburgring für ihn wird.
Max Verstappen ist nicht das erste Mal auf dem Nürburgring untewegs. (Archivbild)David Davies/PA Wire/dpa
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Der viermalige Weltmeister Max Verstappen hat die Formel-1-Pause an diesem Wochenende zu einem Sieg auf der legendären Nordschleife genutzt. Zum Auftakt der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) gewann der 28-jährige Niederländer im Mercedes-AMG GT3 gemeinsam mit Daniel Juncadella und Jules Gounon den vierstündigen Lauf in seiner Klasse überlegen. Verstappen sammelte damit weitere Erfahrung für seinen geplanten Einsatz beim traditionsreichen 24-Stunden-Rennen an gleicher Stelle.
„Das ist die verrückteste Rennstrecke der Welt - positiv gesagt“, sagte Verstappen im Siegerinterview: „Das war eine tolle Erfahrung, hier fahren zu können. Dieser Ort ist einfach super.“ Für ihn sei es vor allem darum gegangen, das neue Auto mit Blick auf weitere Ausfahrten besser kennenzulernen. „Es hat richtig Spaß gemacht und ich habe mich richtig wohlgefühlt“, sagte er.
Verstappen fährt großen Vorsprung heraus
Der Ausnahme-Rennfahrer hatte sich am Morgen bereits den ersten Startplatz gesichert und mischte mit seinen Kollegen folglich sofort an der Spitze mit. Das von Mercedes unterstützte Team Verstappen Racing lag nach einem starken Start des Superstars früh vorn, musste sich zwischenzeitlich aber auch von der Konkurrenz überholen lassen.
Am Ende fuhr Verstappen in der sogenannten „Grünen Hölle“, die als gefährlich und extrem anspruchsvoll gilt, einen großen Vorsprung von knapp einer Minute heraus und hatte deutlich mehr Spaß als zum Start der Formel-1-Saison. Nach der großen Regel-Revolution wartet Verstappen nach zwei Rennen noch auf einen Podestplatz. In der NLS war es der zweite Erfolg für ihn.
„Der Nürburgring ist ein besonderer Ort“
Der nächste Einsatz von Verstappen in Rheinland-Pfalz steht derweil schon fest. Beim legendären Eintagesklassiker auf dem Nürburgring wird der Red-Bull-Pilot rund um das Wochenende vom 14. bis 17. Mai ebenfalls einen Mercedes steuern. „Der Nürburgring ist ein besonderer Ort“, sagte Verstappen: „Es ist so ein Rennen, bei dem man einfach dabei sein will.“
Verpflichtungen in der Formel 1 stehen dem Ex-Champion nicht im Wege. Zwei Wochen vor dem nächsten Nürburgring-Ausflug wird in Miami in den USA gefahren, eine Woche danach steuert der Vizeweltmeister sein Auto wieder im kanadischen Montreal. Vor dem kommenden WM-Lauf in Japan in einer Woche war auch jetzt schon ein weiterer Start möglich.