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Machtwechsel: Erlangen bekommt CSU-Oberbürgermeister

Nach nur sechs Jahren im Amt muss der Erlanger SPD-Rathauschef Florian Janik sein Amt wieder räumen. Die Bürgerentscheidung hat auch Auswirkungen auf die Debatte um ein Infrastrukturprojekt.

Von dpa

22.03.2026

Das Rathaus in Erlangen ist künftig in CSU-Hand. (Archivbild)Daniel Löb/dpa

Das Rathaus in Erlangen ist künftig in CSU-Hand. (Archivbild)Daniel Löb/dpa

© Daniel Löb/dpa

Machtwechsel in der Universitätsstadt Erlangen: Der CSU-Herausforderer Jörg Volleth hat das Rennen um das Amt des Oberbürgermeisters in der Stichwahl für sich entschieden. Der CSU-Politiker errang nach Auszählung aller Gebiete 51,4 Prozent der Stimmen, Amtsinhaber Florian Janik (SPD) erhielt 48,6 Prozent, wie aus dem Internetauftritt des städtischen Wahlamtes hervorgeht. Volleth ist seit 2020 zweiter Bürgermeister in Erlangen.

Die Wahlbeteiligung lag bei 56 Prozent. Wahlberechtigt waren etwa 81.000 Bürger. 

In der Universitätsstadt prägt seit längerer Zeit ein großes Infrastrukturprojekt die kommunalpolitische Debatte: Die Stadt-Umland-Bahn, eine Drei-Städte-Tram, die Nürnberg, Erlangen und Herzogenaurach verbinden soll. 

Ungeachtet eines Bürgerentscheids, bei dem sich eine Mehrheit der Erlanger für das Projekt ausgesprochen hat, will die lokale CSU den Bau der Tram aufgrund der hohen Kosten nochmals überdenken - entgegen der Auffassung der Gesamtpartei um Ministerpräsident und Parteichef Markus Söder.

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