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Kretschmer setzt auf Effizienz im Zwickauer VW-Werk

Ministerpräsident Kretschmer sieht Zwickau im Rennen um mögliche neue Fahrzeugmodelle in aussichtsreicher Position. Eine Zukunft für den Standort ist aus Sicht des Regierungschefs möglich.

Von dpa

27.08.2026

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer sieht eine Zukunft für den bedrohten VW-Standort in Zwickau. (Archivbild)Jan Woitas/dpa

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer sieht eine Zukunft für den bedrohten VW-Standort in Zwickau. (Archivbild)Jan Woitas/dpa

© Jan Woitas/dpa

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer zeigt sich zuversichtlich, dass das von Schließung bedrohte Zwickauer VW-Werk seine Effizienz weiter steigern kann. „Wir sprechen ganz konkret darüber, welche neuen Fahrzeuge produziert werden können“, sagte der CDU-Politiker im Gespräch mit dem MDR. „Volkswagen hat das Angebot gemacht, dass das effizienteste Werk in der Volkswagen Gruppe dann diese Produktion bekommt.“ Die Frage sei nun, ob Zwickau das schaffen könne. Er sei sich sicher, „dass die Sachsen ganz viel liefern werden, dass sie kreativ sind, dass sie auch bereit sind, Beiträge zu bringen“.

Absage an Rüstungsproduktion

Gleichzeitig kritisierte Sachsens Regierungschef zum wiederholten Mal die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung. „Wenn der ganze Rahmen oben drüber nicht stimmt, wenn Regulierung, wenn Energiekosten so viel Belastung sind, dann wird es für uns schwierig.“ Alternativen für das Zwickauer Werk wie eine Zukunft in der Rüstungsproduktion erteilte Kretschmer eine Absage: „Wir wollen Fahrzeuge bauen. Wir sind die Wiege des deutschen Automobilbaus.“

Zukunft mehrerer Werke offen

Volkswagen-Konzernchef Oliver Blume hatte am Mittwoch das sächsische VW-Werk besucht. Blume hatte die Anstrengungen der Beschäftigten gelobt, die Kosten am Standort zu senken, zur Zukunft des Standorts aber keine konkreten Aussagen gemacht. Blume bekräftigte, dass es keine Entscheidungen zu Werksschließungen gebe, dass es zugleich aber für die Standorte Emden, Hannover, Zwickau und Neckarsulm noch „keine wettbewerbsfähige Belegung für die 2030er-Jahre“ gebe.

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