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Kretschmer: „Es gibt keinen hundertprozentigen Schutz“

Nach der tödlichen Amokfahrt in Leipzig mahnt Ministerpräsident Kretschmer zur Besonnenheit. Absolute Sicherheit sei nicht möglich - und genau darin liege die Herausforderung.

Von dpa

05.05.2026

Ministerpräsident Kretschmer äußerte sich am Paulinum zur Amokfahrt und warnt vor falschen Erwartungen an absolute Sicherheit.Jan Woitas/dpa

Ministerpräsident Kretschmer äußerte sich am Paulinum zur Amokfahrt und warnt vor falschen Erwartungen an absolute Sicherheit.Jan Woitas/dpa

© Jan Woitas/dpa

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat nach der Amokfahrt in Leipzig vor falschen Erwartungen an absolute Sicherheit gewarnt. „Es gibt keinen hundertprozentigen Schutz“, sagte er bei einem Besuch am Gedenkort am Paulinum der Universität Leipzig.

Der Vorfall sei „ein furchtbarer“ gewesen, sagte Kretschmer. „Mein ganzes Mitgefühl gilt den Opfern, diesen unschuldigen Menschen, die von einer Sekunde auf die andere aus ihrem Leben gerissen wurden.“ Die Tat habe viele Menschen erschüttert, gerade weil die Grimmaische Straße ein Ort sei, an dem sich Menschen sonst „unbeschwert, frei, ohne Angst“ bewegten.

Debatte über Sicherheit in Städten

Mit Blick auf die Debatte über mehr Sicherheit in Städten mahnte auch er zur Besonnenheit. „Wir können uns vor vielen Dingen schützen“, sagte Kretschmer. Polizei und Kommunen täten bereits viel. Doch eine absolute Sicherheit werde es nicht geben. „Es hätte jede andere Stelle sein können. Das ist eben auch eine bittere Erkenntnis.“

Bei der tödlichen Amokfahrt waren zwei Menschen ums Leben gekommen, mehrere weitere wurden verletzt.

Am Gedenkort am Paulinum mahnt Kretschmer: Einen hundertprozentigen Schutz wird es nicht geben.Jan Woitas/dpa

Am Gedenkort am Paulinum mahnt Kretschmer: Einen hundertprozentigen Schutz wird es nicht geben.Jan Woitas/dpa

© Jan Woitas/dpa

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