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Kommunen in Sachsen investieren Millionen in Energiewende

Spätestens bis 2028 müssen die Kommunen einen Wärmeplan erstellt haben. Sachsen ist laut Minister Panter auf einem guten Weg. Damit soll nicht nur dem Klima geholfen werden.

Von dpa

05.10.2026

Wärmepumpen gehören zu den wichtigsten Trägern der Energiewende. (Symbolbild)David Hammersen/dpa

Wärmepumpen gehören zu den wichtigsten Trägern der Energiewende. (Symbolbild)David Hammersen/dpa

© David Hammersen/dpa

Sachsen baut klimafreundliche Energieträger aus. Etwa die Hälfte der Kommunen hat einen Wärmeplan erstellt oder mit der Planung dafür begonnen, wie das sächsische Klimaschutzministerium mitteilt. 

Demnach kommt vor allem die Lausitz gut voran. So erhalten die Stadtwerke Weißwasser fast 13 Millionen Euro für die Errichtung einer Zehn-Megawatt-Luft-Wärmepumpe, die Versorgungsbetriebe Hoyerswerda werden mit mehr als 16 Millionen Euro gefördert. Zudem bekommen die Stadtwerke Niesky laut Ministerium mehr als sechs Millionen Euro, die Wärmeversorgung Radeberg bei Dresden erhält knapp zehn Millionen Euro. 

Spätesten bis 2028 müssen Kommunen einen Wärmeplan erstellen 

Mit den Investitionen in „Strukturwandelregionen“ wolle man „moderne Infrastruktur, regionale Aufträge und zukunftssichere Arbeitsplätze“ schaffen, ließ sich Minister Dirk Panter (SPD) in einer Mitteilung zitieren. 

Nach den Vorgaben des Bundes müssen die Gemeinden Wärmepläne erstellen. Bis zum 30. Juni 2026 gilt das für Kommunen mit mehr als 100.000 Einwohnern und bis zum 30. Juni 2028 für Gemeindegebiete mit höchstens 100.000 Einwohnern.

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