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Inflation zieht weiter an - Sprit und Öl massiv verteuert

Vor allem die heftig gestiegenen Spritpreise treiben die Inflationsrate auch in MV weiter in die Höhe. Aber auch an Supermarktkassen müssen Verbraucher tiefer in die Tasche greifen.

Von dpa

19.05.2026

Die hohen Spritpreise gehören zu den Treibern der Inflationsrate. (Symbolbild)Philip Dulian/dpa

Die hohen Spritpreise gehören zu den Treibern der Inflationsrate. (Symbolbild)Philip Dulian/dpa

© Philip Dulian/dpa

Die Inflation in Mecklenburg-Vorpommern hat im April weiter angezogen. Im Vergleich zum April des vergangenen Jahres stieg die Rate um drei Prozent, wie das Statistische Landesamt mitteilte. Im Februar betrug der Anstieg 1,8 und im März 2,7 Prozent.

Vor allem die Kraftstoffpreise zogen infolge des Iran-Kriegs deutlich an: Sie lagen im April um 31,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Vergleich zum Vormonat März stiegen die Spritpreise um 9,7 Prozent. Die Preise privater Ausgaben für den Verkehr erhöhten sich den Angaben zufolge verglichen mit April 2025 um 9,1 Prozent. 

Fleisch teurer, Gemüse günstiger

Auch an der Supermarktkasse war die Teuerung zu spüren. Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke kletterten gegenüber April 2025 um 0,9 Prozent, wobei sich Fleisch und Fleischwaren um 3,2 Prozent verteuerten. Die Gemüsepreise sanken dagegen um 0,5 Prozent. Alkoholische Getränke und Tabakwaren kosteten im April 4,2 Prozent mehr als im April 2025.

Ein weiterer wichtiger Faktor für die Lebenshaltungskosten sind laut Statistikamt die Nettokaltmieten und Wohnungsnebenkosten. Die Kosten für Heizöl stiegen im April um 34,8 Prozent, Strom wurde dagegen um 7,4 Prozent billiger. Die Kosten für Gas verteuerten sich zum Vorjahresmonat um 0,3 Prozent.

Aufgrund gestiegener Energiekosten hat die Inflationsrate in Mecklenburg-Vorpommern weiter zugelegt. (Symbolbild)Jennifer Brückner/dpa

Aufgrund gestiegener Energiekosten hat die Inflationsrate in Mecklenburg-Vorpommern weiter zugelegt. (Symbolbild)Jennifer Brückner/dpa

© Jennifer Brückner/dpa