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Geflügelpest trifft Putenhaltung in Brandenburger Norden

Immer wieder werden Fälle von Geflügelpest bekannt. Nun trifft es einen größeren Putenbetrieb. Die Tiere sind bereits getötet worden.

Von dpa

08.02.2026

Im Norden Brandenburgs ist erneut die Vogelgrippe in einem Geflügelbetrieb ausgebrochen. (Archivbild)Silas Stein/dpa

Im Norden Brandenburgs ist erneut die Vogelgrippe in einem Geflügelbetrieb ausgebrochen. (Archivbild)Silas Stein/dpa

© Silas Stein/dpa

Im Landkreis Ostprignitz-Ruppin ist in einem Putenbestand die Geflügelpest nachgewiesen worden. In der Haltung lebten etwa 13.500 Tieren, sagte ein Sprecher des Brandenburger Umweltministeriums. Das Friedrich-Loeffler-Institut als nationales Referenzlabor bestätigte das Virus in dem Betrieb.

In dem Putenbestand waren nach Angaben des Ministeriums vermehrt Tiere gestorben. Nun wurden die gehaltenen Tiere getötet und eine Schutzzone im Radius von mindestens drei Kilometern sowie eine Überwachungszone von mindestens zehn Kilometern um den Ausbruchsbestand eingerichtet. Die betroffenen Geflügelhalter werden vom Landkreis informiert.

Die Geflügelpest, auch Vogelgrippe genannt, ist eine bei vielen Vogel- und Geflügelarten häufig tödlich verlaufende Infektionskrankheit. Wildvögel können das hochansteckende Virus H5N1 in große Geflügelbetriebe einschleppen. Zuletzt gab es immer wieder Fälle der Tierseuche. Im Dezember mussten 26.500 Tiere in einer Hühnerzucht im Kreis Havelland getötet werden.

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