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Gedächtnis-Weltmeister spielt Memory mit seinen Kindern

Gedächtnis-Guru Boris Nikolai Konrad schildert seine Memory-Spieltaktiken mit dem eigenen Nachwuchs und sein Verhältnis zu Künstlicher Intelligenz.

Von dpa

20.03.2026

Viele Kinder spielen gerne Memory. Auch gegen einen Gedächtnis-Weltmeister? (Symbolbild)picture alliance / Patrick Seeger/dpa

Viele Kinder spielen gerne Memory. Auch gegen einen Gedächtnis-Weltmeister? (Symbolbild)picture alliance / Patrick Seeger/dpa

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Gewinnt der mehrfache Gedächtnis-Weltmeister Boris Nikolai Konrad locker jedes Memory-Spiel mit seinen Kindern? Der vierfache Vater, Neurowissenschaftler und Buchautor hat hier ganz unterschiedliche Ziele im Blick. „Wenn ich will, gewinne ich. Ich kann aber auch Memory spielen, ohne meine Technik einzusetzen – dann sieht das wieder ganz anders aus“, sagte Konrad dem privaten Radiosender Hit Radio FFH. „Umgekehrt kann ich aber auch meinen Kindern ein paar Tricks zeigen, und dann haben wir alle Spaß.“

Künstliche Intelligenz (KI) sieht der Gedächtnis-Guru aus Nordrhein-Westfalen positiv, solange sie als Unterstützung genutzt werde: „KI bietet die Versuchung, das Denken auszulagern – in der Prüfungsvorbereitung und im Berufsleben. Aber sie darf das eigene Denken nicht ersetzen.“

Teilnehmer bei „Wetten, dass ..?“ 

„Die Illusion ist schnell da: Ich hab’s verstanden, aber eigentlich hat es die KI geliefert“, erklärte Konrad, der am 22. März zu Gast in der FFH-Sendung „Silvia am Sonntag - der Talk“ (10.00 bis 14.00 Uhr) ist. „Ich muss schon noch selbst nachdenken“, ergänzte der Gedächtnistrainer. 

KI helfe jedoch, Dinge zu verstehen. Der KI könne man sagen: „Erklär mir das, sei mein Nachhilfelehrer. Das hätte früher viel Geld gekostet“, ergänzte der einstige Teilnehmer der früheren Fernsehsendung „Wetten, dass ..?“.

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