Geburt auf Gehweg – Mutter bringt Kind vor Klinik zur Welt
Ohne Hebamme oder Arzt: Eine Geburt wenige Meter vor dem Klinikeingang sorgt in Hildesheim für Aufsehen. Mutter und Kind wurden anschließend in der Klinik versorgt.
Auf dem Weg Richtung Kreißsaal befunden setzte direkt vor der Klinik die Geburt ein. (Symbolbild)Soeren Stache/dpa
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In Hildesheim hat eine hochschwangere Frau einem Medienbericht zufolge ihr Kind direkt vor der Klinik bekommen. Sie habe sich am Mittwochvormittag auf dem Weg Richtung Kreißsaal befunden, als direkt vor der Klinik die Geburt eingesetzt habe, berichtete die „Hildesheimer Allgemeine“. Das Baby sei nur wenige Meter vom Haupteingang des Klinikums entfernt auf dem Gehweg zur Welt gekommen.
Das Helios Klinikum Hildesheim bestätigte den Vorgang auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Dem Bericht zufolge erfolgte die Geburt ohne Unterstützung und Betreuung durch Hebammen, Ärzte oder anderes medizinisches Personal. Mutter und Kind seien wohlauf, beiden gehe es gut. Beide seien direkt nach der Geburt in die Klinik gebracht und dort untersucht und versorgt worden.
„Zunächst freuen wir uns sehr, dass es Mutter und Kind gut geht und beide wohlauf sind“, sagte ein Sprecher der Helios Kliniken. „Eine Geburt außerhalb des klinischen Umfelds ist für alle Beteiligten eine außergewöhnliche Situation. Umso wichtiger ist es, dass Mutter und Kind im Anschluss zeitnah medizinisch versorgt werden konnten.“
Mutter und Neugeborenes medizinisch versorgt
Nach Angaben der Klinik hatte eine mit dem Klinikum vertraute ehrenamtliche Helferin an der Rezeption des Krankenhauses Bescheid gegeben. „Zwei Hebammen machten sich daraufhin sofort mit einer Transportliege sowie der erforderlichen geburtshilflichen Notfallausrüstung vom Kreißsaal aus auf den Weg zur Patientin“, so der Sprecher.
„Nach den vorliegenden Einschätzungen dauerte dies insgesamt weniger als zehn Minuten“, so der Sprecher weiter. „Als die Hebammen die Patientin erreichten, war das Kind bereits geboren. Mutter und Neugeborenes wurden daraufhin umgehend untersucht und medizinisch versorgt.“