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Faulbrut bei Bienen: Imker müssen Proben ihrer Völker nehmen

Die Amerikanische Faulbrut bedroht Bienenlarven im Landkreis Dahme-Spreewald. Halterinnen und Halter müssen nun Proben ihrer rund 400 Völker abgeben.

Von dpa

11.08.2026

Im Landkreis Dahme-Spreewald setzt das Veterinäramt nun auf Proben der Bienenvölker. (Symbolbild)Alina Grünky/dpa

Im Landkreis Dahme-Spreewald setzt das Veterinäramt nun auf Proben der Bienenvölker. (Symbolbild)Alina Grünky/dpa

© Alina Grünky/dpa

Imker im Landkreis Dahme-Spreewald müssen wegen des Ausbruchs der Tierseuche Amerikanische Faulbrut Proben von ihren Bienenvölkern entnehmen und zur Untersuchung abgeben. Das teilte das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz beim Landkreis mit. Betroffen seien 109 bei der Behörde registrierte Bienenstandorte mit 410 Völkern.

Die Bienenhalter und Bienenhalterinnen sollen der Auflage bis zum 30. August nachkommen. Ziel sei es, die Ausbreitung der Seuche zu verhindern.

Nach dem Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut am 13. Juli in der Nähe von Mittenwalde wurden den Angaben zufolge weitere Fälle amtlich bestätigt: In den zwei Sperrbezirken sind sieben Bienenstandorte mit 40 Völkern betroffen. 

Verband: Honig kann bedenkenlos verzehrt werden

Die Amerikanische Faulbrut ist für den Menschen und ausgewachsene Bienen nicht gefährlich. Auch der Honig oder andere Bienenprodukte können laut Imkerverband ohne Bedenken verzehrt werden. 

Da die Seuche jedoch die Bienenlarven vernichtet, gehört sie zu den anzeigepflichtigen Tierkrankheiten. Ausgewachsene Bienen können zwar nicht an ihr erkranken, aber sie verbreiten, wodurch es zum Massensterben von Bienenvölkern kommen kann.