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Fähre „Vitte“ heil - Überführung nach Hiddensee klappt nicht

Gute Nachrichten für Hiddensee: Die für die Versorgung der Insel wichtige Fähre „Vitte“ ist wieder heil. Weniger gut: Eine eigentlich für Montag geplante Überführung hat nicht geklappt.

Von dpa

02.02.2026

Die Fähre liegt zunächst weiter in Stralsund.Stefan Sauer/dpa

Die Fähre liegt zunächst weiter in Stralsund.Stefan Sauer/dpa

© Stefan Sauer/dpa

Der Eisschaden an der eigentlich zwischen Rügen und Hiddensee fahrenden Fähre „Vitte“ ist behoben. Die Arbeiter auf dem Stralsunder Volkswerftgelände hätten das Wochenende durchgearbeitet, sagte ein Sprecher der Reederei Hiddensee. Inzwischen liege die Fähre auch wieder im Wasser.

Eigentlich sei geplant gewesen, dass die „Vitte“ am Montagmorgen die Ziegelgrabenbrücke in Stralsund passiert und im Anschluss mit Unterstützung des Eisbrechers „Görmitz“ nach Hiddensee verlegt wird. Allerdings habe der zeitliche Ablauf samt Ausdocken und Öffnung der Brücke nicht wie geplant funktioniert. Die Fähre liegt zunächst weiter in Stralsund.

Dienstag wahrscheinlich neuer Versuch

Damit sei es unwahrscheinlich, dass die Verlegung der „Vitte“ noch am Montag stattfindet, sagte der Reederei-Sprecher. Laut Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Ostsee hat sich die „Görmitz“ allein auf den Weg zur Insel Hiddensee gemacht, um bei der Versorgung zu helfen. Der Landkreis hatte um Amtshilfe gebeten.

Laut Reederei und WSA könnte am Dienstag ein weiterer Versuch zur Verlegung der „Vitte“ erfolgen. Man bemühe sich weiter, damit die Fähre wieder ab Mitte der Woche im Einsatz ist, sagte der Reederei-Sprecher.

Seitdem die „Vitte“ vor rund einer Woche wegen eines Eisschadens ausgefallen ist, verkehrt nur der Eisbrecher „Swanti“ regelmäßig zwischen Rügen und Hiddensee. Menschen dürfen nur in Notfällen mit. Urlauber kommen derzeit nicht auf die Insel Hiddensee.

Vergangene Woche war die Fähre „Vitte“ zur Reparatur nach Stralsund gekommen.Stefan Sauer/dpa

Vergangene Woche war die Fähre „Vitte“ zur Reparatur nach Stralsund gekommen.Stefan Sauer/dpa

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