Europa Cup: Frankfurterinnen vor dem Aus
0:3 gegen Häcken – die Frankfurterinnen müssen im Rückspiel in Göteborg ein kleines Fußball-Wunder schaffen. Nur ein hoher Sieg im Rückspiel hält die Finalchance am Leben.
Auch Eintracht-Stürmerin Nicole Anyomi traf gegen Häcken nicht ins Tor. Jennifer Brückner/dpa
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Die Bundesliga-Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt müssen um den Einzug ins Finale des Europa Cups zittern. Im Halbfinal-Heimspiel gegen den schwedischen Meister BK Häcken kassierten die Hessinnen eine 0:3 (0:1)-Niederlage.
Alva Selerud hatte die Gäste vor 4.100 Zuschauern im Stadion am Brentanobad in der 16. Minute in Führung gebracht. Doppeltorschützin Felicia Schröder (70./84.) legte nach. Dabei profitierte sie bei ihrem ersten Treffer von einem Fehlpass von Sara Doorsoun an der Mittellinie. Eintracht-Keeperin Lina Altenburg stand in dieser Situation weit vor dem Tor, bekam noch die Finger an den Ball, doch trotzdem kullerte die Kugel in den Kasten.
Eintracht benötigt hohen Sieg im Rückspiel
Die Eintracht fand in der ersten Hälfte keine Lösungen gegen die robusten und sehr präsenten Gegnerinnen und geriet verdient in Rückstand. Nach der Pause wurde sie gefährlicher, es wurde fast nur noch auf ein Tor gespielt. Doch die Frankfurterinnen konnten trotzdem nichts Zählbares verbuchen.
Im Rückspiel am 2. April in Göteborg rettet die Mannschaft von Trainer Niko Arnautis jetzt nur noch ein sehr hoher Sieg, um nicht vorzeitig aus dem neuen Wettbewerb auszuscheiden. Im Duell der beiden möglichen Finalgegner behielt Hammarby IF mit 3:2 (1:0) die Oberhand bei Sparta Prag.