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Eintracht-Coach Hütter wünscht sich Sieg zum Heim-Comeback

Adi Hütter leitet nach fünf Jahren wieder die sportlichen Geschicke bei Eintracht Frankfurt. Am Sonntag steht für ihn der erste Auftritt in der heimischen Arena an.

Von dpa

04.09.2026

Adi Hütter erhofft sich bei seinem Heim-Comeback als Trainer von Eintracht Frankfurt drei Punkte. (Archivbild) Julius Frick/dpa

Adi Hütter erhofft sich bei seinem Heim-Comeback als Trainer von Eintracht Frankfurt drei Punkte. (Archivbild) Julius Frick/dpa

© Julius Frick/dpa

Beim ersten Auftritt vor heimischer Kulisse nach seiner Rückkehr zu Eintracht Frankfurt wünscht sich Adi Hütter von seiner Mannschaft eine starke Leistung und drei Punkte. „Ich möchte, dass meine Jungs auf dem Platz so auftreten, wie wir uns das alle vorstellen. Nämlich, dass wir proaktiven Fußball spielen und Leidenschaft zeigen. Und natürlich wollen wir gewinnen“, sagte der Eintracht-Trainer vor dem Heimspiel gegen den FC Augsburg am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN).

Besonders groß ist Hütters Vorfreude auf die Fans. „Als ich hier aufgehört habe, war noch Corona. Und in das Stadion haben damals nur etwa 51.000 Zuschauer gepasst. Jetzt sind es 60.000. Ich freue mich extrem, in diese Arena zurückzukommen“, sagte der 56 Jahre alte Österreicher.

Hütter sieht Eintracht personell gut aufgestellt

Mit dem Kader, den er nach dem Ende der Sommer-Transferphase zur Verfügung hat, sei er „sehr zufrieden.“ Zwar seien nicht alle Wünsche in Erfüllung gegangen, „aber wir haben das Beste herausgeholt“, befand Hütter.

Bedauerlich sei lediglich gewesen, dass die erneute Ausleihe von Stürmer Arnaud Kalimuendo vom englischen Premier-League-Club Nottingham Forest nicht zustande gekommen ist. „Mir war bewusst, dass wir nicht jeden Spieler bekommen würden. Wir haben alles versucht. Aber es hat nicht gepasst“, sagte der Eintracht-Trainer.

Lilian Brassier (l) soll der Eintracht-Defensive mehr Stabilität verleihen. (Archivbild)Fred Tanneau/AFP/dpa

Lilian Brassier (l) soll der Eintracht-Defensive mehr Stabilität verleihen. (Archivbild)Fred Tanneau/AFP/dpa

© Fred Tanneau/AFP/dpa

Besonders gefreut habe ihn die Verpflichtung von Innenverteidiger Lilian Brassier vom französischen Erstligisten Stade Rennes. „Er ist sehr zweikampfstark und vom Typ her ein Krieger, der niemals aufgibt. Das tut unserer Mannschaft sehr gut“, sagte Hütter über den 26 Jahre alten Franzosen und ergänzte: „Wie er sich im Training präsentiert hat, ist er in der Lage, sofort in der Startelf zu stehen.“

Schwere Aufgabe gegen Augsburg

Wohin die Reise für die Eintracht in dieser Saison geht, könne er momentan noch nicht absehen. „Wir befinden uns im Umbruch. Aber ich bin immer überzeugt, dass das, was wir machen, auch erfolgreich sein wird. In erster Linie geht es darum, dass wir eine klare Identität und die nötige Intensität haben“, sagte Hütter. Wo sich die Eintracht in der Tabelle in ein paar Monaten wiederfinde, sei schwer einzuschätzen. „Fakt ist, dass wir viel zu tun haben“, so Hütter.

Gegen Augsburg erwartet er zunächst einmal ein hartes Stück Arbeit. „Die sind richtig gut in die Saison gestartet und haben eine sehr gute Stabilität. Das ist eine spannende Mannschaft mit viel Selbstvertrauen. Wir müssen versuchen, sie zu knacken“, formulierte Hütter das Ziel.

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