Drei Jungluchse im Nationalpark Harz sind tot
Drei junge Luchse sind im Nationalpark Harz gestorben. Eines der Tiere wurde tot gefunden, die anderen beiden mussten eingeschläfert werden.
Zwei junge Luchse mussten eingeschläfert werden. (Symbolbild)Hendrik Schmidt/dpa
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Drei Jungluchse aus dem Nationalpark Harz sind tot. Eines der Jungen wurde tot im Gehege gefunden, wie der Nationalpark mitteilte. Daraufhin untersuchte man die anderen beiden Tiere und stellte erhebliche angeborene Fehlbildungen innerer Organe fest. Ein Überleben ohne Leid sei unmöglich gewesen. Deshalb habe ein Tierarzt die beiden Tiere eingeschläfert.
Die Nationalparkverwaltung arbeite eng mit Tiermedizinern und Pathologen zusammen, um die genauen Ursachen für ihren Tod zu klären. Die drei Jungluchse waren in diesem Frühjahr von der Zuchtluchsin Rikki im Gehege des Nationalparks zur Welt gebracht worden.
Roland Pietsch, der Leiter des Nationalparks, sprach von einem „großen Rückschlag für uns“, für die Erhaltung dieser immer noch stark gefährdeten Tierart in Europa und für seine Kolleginnen und Kollegen. Man wolle zügig die Ursache ermitteln, „insbesondere durch erweiterte Untersuchung der Zuchttiere“.