Delegiertenparteitage für größere AfD-Landesverbände
AfD-Landesverbände mit mehr als 8.000 Mitgliedern sollen künftig in der Regel Delegiertenparteitage abhalten. Grund sind ausufernde Kosten und drohende organisatorische Probleme.
Beim AfD-Bundesparteitag wurde beschlossen, dass auch auf Landesebene Delegiertenparteitage ab 8.000 Mitgliedern durchgeführt werden können. Katharina Kausche/dpa
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AfD-Landesverbände sollen ab einer Mitgliederzahl von 8.000 in der Regel Delegiertenparteitage und keine Mitgliederparteitage mehr durchführen. Das beschlossen die Delegierten beim AfD-Bundesparteitag in Erfurt. „Die Hallen werden immer teurer, es wird immer schwieriger“, sagte der Baden-Württemberger AfD-Chef Markus Frohnmaier zur Einbringung des entsprechenden Antrages.
Er warb für den Vorstoß: „Wir müssen endlich dafür sorgen, dass Landesverbände mit Zehn-, Elf-, Zwölftausend Mitgliedern wie unsere Kollegen in Bayern, auch die Möglichkeit haben, Mitgliederparteitage in Delegiertenparteitage umzuwandeln.“ Auch die Bundesvorsitzende Alice Weidel plädierte „dringend“ dafür, den Antrag anzunehmen. Es würde sonst organisatorische Probleme geben. Auch der neu gewählte Bundes-Vize Stefan Möller begrüßte die Änderung.